Die Taschendiebin

ROK 2016

Dienstmädchen Sookee soll ihre Herrin ausspionieren

Der südkoreanische Regisseur Park Chan-Wook hat sich mit Filmwerken wie "Oldboy", "I'm a Cyborg, But That's OK" oder dem mit Nicole Kidman gedrehten "Stoker" international einen Namen gemacht. Nun entführt uns der Filmemacher in "Die Taschendiebin" ins Korea der 1930er-Jahre, um uns von Lady Hideko zu erzählen.

Mit ‚Die Taschendiebin‘ hat der koreanische Autorenfilmer Park Chan-wook (‚Oldboy‘) einen Bestseller von Sarah Waters verfilmt. ‚Solange du lügst‘ spielt eigentlich im viktorianischen England, wird hier aber in das von Japan besetzte Korea der 30er-Jahre verlegt.

Darum geht's in ‚Die Taschendiebin‘:

Die unnahbare Lady Hideko lebt mit ihrem Onkel Kouzuki und ihrem ererbten Vermögen in einem abgelegenen Anwesen, dessen Herzstück eine bewachte Bibliothek ist. Kouzuki sammelt und verkauft Bücher voll Erotik, die Hideko reichen Herren vorlesen muss, um so den Preis der Bücher anzuheizen. Eines Tages kommt mit Sookee ein neues Dienstmädchen für Lady Hideko ins Haus. Das Waisenmädchen soll dafür sorgen, dass Hideko sich in den Richtigen verliebt, in den Grafen, der in Wahrheit Sookees Komplize und ein Heiratsschwindler ist. Doch zwischen den beiden Frauen entwickeln sich unerwartet Gefühle, die alles verändern.

Unsere Meinung zu ‚Die Taschendiebin‘:

In betörenden Bildern schuf Regisseur Park Chan-wook einen intensiven Erotikthriller voller unvorhersehbarer Wendungen über die Macht der Täuschung.

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