Die syrische Braut

Komödie/Drama, F/D/ISR 2004
Nach der Hochzeit geht's nicht mehr zurück

Nach der Hochzeit geht's nicht mehr zurück

Wie schon in seinem internationalen Erfolg "Cup Final" (1991) wagt Regisseur Eran Riklis in "Die syrische Braut" die Balance der Perspektiven, einen Tanz auf dem verminten Parkett erstarrter traditioneller Konventionen. In Syrien schaut er auf beide Seiten des Zauns und lässt dadurch allen Personen Gerechtigkeit widerfahren.

Monas Hochzeitstag wird der bewegendste Tag ihres Lebens sein: Sie lebt mit ihrer Familie auf dem von Israel besetzten Teil der Golanhöhen und heiratet auf "die andere Seite der Grenze" nach Syrien. Als Bräutigam hat die Familie ihr einen entfernten Verwandten, den syrischen TV-Star Tallel, ausgesucht. Sobald Mona jedoch einmal nach Syrien eingereist ist, wird sie nie wieder israelisches Territorium betreten können. Das heißt, sie muss sich heute für immer von ihrer geliebten Familie verabschieden.

So entsteht ein lebendiges Kaleidoskop der verschiedensten Charaktere mit ihren Nöten, Wünschen und Sehnsüchten. Keine plakative Aneinanderreihung von Episoden, sondern eine bewegende Reise in das Innenleben von Personen, die sich in Grenzbereichen bewegen. Dramatisch und dennoch nicht ohne ein feines Gespür für Komik und Ironie erzählt Eran Riklis die Geschichten als großes emotionales Kino.

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