Die Reise der Pinguine

Dokumentation/ , USA/F 2005
Wir wandern, wir wandern, von einem Ort zum andern

Wir wandern, wir wandern, von einem Ort zum andern

Sie sind die Sympathieträger des ewigen Eises: Unbeholfen an Land, pfeilschnell im Wasser, leben Pinguine am Südpol in Einklang mit einer feindlichen Natur. Was die watschelnden Frackvögel alles auf sich nehmen, um den Nachwuchs zu sichern, schildert "Die Reise der Pinguine" in einmaligen Bildern voller Poesie.

Er gilt als einer der erfolgreichsten Dokumentarfilme aller Zeiten, und tatsächlich wartet "Die Reise der Pinguine" von Luc Jacquet mit atemberaubenden Naturaufnahmen aus der Antarktis auf. Eigentlich, so denkt sich der Betrachter, ist den Tieren ja nicht zu helfen. Leben in einer der unwirtlichsten Gegenden der Erde, wo es schon mal 40 Grad minus hat und die eisigen Stürme mit Geschwindigkeiten von bis zu 200 Stundenkilometer über das Eis fegen; verlassen jenes Umfeld, in dem sie sich am wohlsten fühlen, das Meer, und unternehmen eine wochenlange Reise übers Eis, obwohl sie sich im Watschelgang oder am Bauch robbend nur unzureichend fortbewegen können. Das alles, weil sie sich nur auf einem bestimmten, geschützten Plateau fortpflanzen können.

Dort hockt dann die Kolonie meilenweit entfernt von jeder Nahrung und wartet auf Nachwuchs. Ist einmal ein Ei gelegt, muss es in einer vorsichtigen Übergabezeremonie von Mama zu Papa wandern. Dann beginnt das Theater aber erst: Während sich die Männchen Wärme suchend zusammendrängen, machen sich die Weibchen Richtung Meer auf, um sich vollzufressen und für die Kleinen Nahrung heranzuschaffen.

"Mein Plan war es, dem ewigen Eis eine Geschichte zu entlocken, wie sie noch nicht erzählt worden ist - weil es schlicht an einem Erzähler mangelte. So unglaublich die Geschichte auch anmutet, sie ist authentisch", sagt Jacquet, "Es ist eine Geschichte voller Mut und Humor, geheimnisvoll und dramatisch." Der Franzose hat mit seiner Crew in der Antarktis ein Camp errichtet und dort dreizehn Monate lang eine 1.200 Tiere große Kaiserpinguin-Kolonie beobachtet und gefilmt.

In TV und Kino finden: Luc Jacquet

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