Die Legende von Beowulf

Abenteuer/Drama, USA 2007
Schaut von hinten wie Angelina Jolie aus

Schaut von hinten wie Angelina Jolie aus

Ein muskelbepackter Held, eine wunderschöne Frau und ein gruseliges Monster: Gute Kinounterhaltung braucht im Grunde nicht viel mehr. Regisseur Robert Zemeckis reichte das allerdings nicht. Mit einer speziellen Animationstechnik brachte der Regisseur ein 3D-Filmspektakel auf die Leinwand, das Stars wir Anthony Hopkins, Angelina Jolie und John Malkovich fast zu Statisten werden lässt.

"Die Legende von Beowulf" spielt in grauer Vorzeit, als das Königreich Dänemark von dem entstellten Monster Grendel heimgesucht wird. König Hrothgar, der eigentlich lieber ausschweifende Feste mit Wein, Weib und Gesang feiern möchte, braucht deshalb einen Held, der ihn und sein Volk von dem Fluch rettet. Der junge Wikinger Beowulf ist der Auserwählte, dem nicht nur grenzenloser Ruhm und Ehre versprochen werden, sollte er Grendel bezwingen, sondern auch die schöne Frau des Königs.

Wie nicht anders zu erwarten, macht sich der Held erfolgreich an die Arbeit und meistert die Schlacht gegen das Ungeheuer, das so hervorragend dargestellt ist, dass der Zuschauer vor Ekel nur erschauern kann. Alles wäre gut, wenn nicht Grendels Mutter, ein betörendes Wasserwesen, den Tod ihres Sohn rächen wollte.

Wie schon bei "Polarexpress" nutzte Zemeckis die so genannte Motion-Capture-Technik (mit diesem Verfahren wurde auch "Gollum" in "Der Herr der Ringe" dargestellt). Dabei stecken die Schauspieler in hautengen Anzügen, die mit unzähligen Lichtchen beklebt sind. Die Bewegungen werden gefilmt und anschließend auf einen Computer übertragen und digital bearbeitet. Bis zu 6.000 Menschen arbeiteten an dem Monumentalwerk, in dem die Figuren gleichzeitig real und animiert aussehen.

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