Die feine Gesellschaft: überdreht-witzige Bourgeoisie-Groteske

Komödie, D/F 2016

Mysteriöse Ereignisse an der nordfranzösischen Küste

Mit ‚Die feine Gesellschaft‘ kommt der wohl schrägste Wettbewerbsfilm der Filmfestspiele Cannes 2016 in die österreichischen Kinos. In der kompromisslosen Groteske des französischen Regisseurs Bruno Dumont (‚P'tit Quinquin‘) kommt es zu romantischen, mysteriösen und auch bestialischen Ereignissen an der nordfranzösischen Küste Anfang des 20. Jahrhunderts.

Darum geht's in ‚Die feine Gesellschaft':

Frankreich, im Sommer 1910: Wie jedes Jahr verbringt die reiche Industriellenfamilie van Peteghem aus Tourcoing die Ferien an der Küste. Die Familie um Mutter Isabelle (Valeria Bruni Tedeschi) und Vater André (Fabrice Luchini) kommt zusammen, um die gute Luft zu genießen. Hier leben die Rohbrechts, eine bettelarme Bauernfamilie. Neben dem Sammeln von Muscheln verdienen sie sich etwas dazu, indem sie Sommerfrischler aus der Stadt durch die seichten Gewässer tragen.

Doch plötzlich verschwinden immer mehr Sommergäste spurlos. Unruhe macht sich breit. Der wohlbeleibte örtliche Inspektor Blading (Didier Desprès) nimmt in aller Ruhe die Ermittlungen auf Skurril. Unversöhnliche soziale Gegensätze als durchgeknallte Groteske inszeniert. Wer Spaß an dick aufgetragener Übertreibung und bizarrem Humor hat, ist hier richtig.

Unsere Meinung zu ‚Die feine Gesellschaft':

Unversöhnliche soziale Gegensätze als durchgeknallte Groteske inszeniert. Wer Spaß an dick aufgetragener Übertreibung und bizarrem Humor hat, ist hier richtig. Sehr schräg, aber auch amüsant.

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