Die Bluthochzeit

Drama/ , D/B 2005
Armin Rhode und Uwe Ochsenknecht im Krieg

Armin Rhode und Uwe Ochsenknecht im Krieg

"Hier gibt es keine Hochzeit ohne Toten", verrät die junge Isabell dem arglosen Neuankömmling Arne, mit dem sie in der Eifel für das Wohl einer Hochzeitsgesellschaft sorgen soll. Die Comic-Verfilmung "Die Bluthochzeit" des belgischen Regisseurs Dominique Deruddere beginnt mit idyllischen Bildern, doch das ändert sich schnell.

Noch sind die Gäste auf dem Weg und freuen sich auf den schönsten Tag im Leben des Brautpaars. Noch hat Hermann Walzer (Armin Rhode), der Vater des Bräutigams, nicht von den Shrimps gekostet, die zum Auftakt des Festmenüs serviert werden. Noch. Mit der offenbar verdorbenen Vorspeise bricht jedoch das Gewitter los. Zwischen dem jähzornigen Familienpatriarchen Walzer und dem Gasthofbesitzer Franz Berger (Uwe Ochsenknecht) herrscht von nun an Krieg.

Mark (Arne Lenk) und seine Braut Sophie (Lisa Maria Potthoff) müssen mitansehen, wie sich ihr Festtag zu einem blutigen Albtraum entwickelt. Deruddere überzeichnet das Phänomen zu einer grotesk-komischen Schlacht um Geld und Ehre, in die die Egomanen Berger und Walzer Gäste, Personal und Familienmitglieder hineinziehen. In der Extremsituation tun sich bei fast allen Beteiligten zuvor verborgen gebliebene Abgründe auf.

Als Vorlage für die tiefschwarze Komödie diente der gleichnamige Comic von Hermann (Huppen) und Jean van Hamme. Ochsenknecht und Rohde stehen an der Spitze eines 24-köpfigen Ensembles, das der Geschichte nicht nur viel Humor, sondern auch psychologische Tiefe abgewinnt. Dank einer ebenso überraschenden wie befreienden Tat kommt die "Bluthochzeit" am Ende sogar (fast) ohne Tote aus.

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