Die Abenteuer von Tim und Struppi

USA 2011
Gedreht wurde im Performance-Capture-Verfahren

Gedreht wurde im Performance-Capture-Verfahren

Sie sind echte Comic-Klassiker: Die Abenteuer von "Tim und Struppi". US-Regisseur Steven Spielberg hat sich an die Verfilmung der von Fans in aller Welt geliebten Geschichten gewagt und bringt nun "Die Abenteuer von Tim und Struppi - Das Geheimnis der Einhorn" ins Kino. Herausgekommen ist ein mit der neuesten 3D-Technik animiertes Action-Spektakel, das der Comic-Vorlage recht nahe kommt.

Tim (Jamie Bell) ist trotz seiner jungen Jahre ein gewiefter Reporter. Gemeinsam mit seinem klugen Hund Struppi ist er jeden heißen Story auf der Spur. Sein neuestes Abenteuer beginnt mit seinem Schiffsmodell der Einhorn, dem Dreimaster, auf dem der sagenumwobene Piratenkapitän Sir Francis Haddock einst über die sieben Weltmeere segelte. Als das Modell umfällt und der Hauptmast bricht, offenbart sich ein großes Geheimnis: Im Mast befindet sich ein Teil eines gezeichneten Plans. Ob das jene Karte ist, die zu Sir Francis' verloren geglaubtem Schatz führt? Diese Frage ruft mehrere Halunken auf den Plan: Nicht nur Sir Francis' Nachfahren Kapitän Haddock (Andi Serkis), sondern auch den bösen Piraten Red Rackham (Daniel Craig) und seine Crew. Und auch noch die Polizeibeamten Schulze und Schultze (Simon Pegg und Nick Frost) jagen der Karte hinterher...

Gedreht wurde mit dem sogenannten Performance-Capture-Verfahren, bei dem Bewegungen und Mimik von Schauspielern per Computer auf die animierten Figuren übertragen werden. So stand Jamie Bell ("Billy Elliot") Pate für Reporter Tim, Andy Serkis ("Der Herr der Ringe") ist Kapitän Haddock und "James Bond"-Darsteller Daniel Craig der Bösewicht Sakharin.

Zudem verneigte sich Spielberg - er hatte die Filmrechte schon vor Jahren von der Witwe des 1983 gestorben Hergé bekommen - mehrfach in erkennbarer Ehrfurcht vor dem Comic-Star, der den Belgiern als "nationales Kulturgut" gilt. "Am wichtigsten war uns, Hergé zu ehren und so genau wie möglich seinem einzigartigen Sinn für Farbskalen und die Abbildung von Figuren zu entsprechen", gab der Regisseur zu Protokoll. In den Zeichnungen stecke enorme kinetische Energie. "Es ist, als habe er versucht, 24 Bilder in eine einzige Einstellung zu pressen - und zwar erfolgreich. Das war, wie ich finde, das Genie von Hergé."

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