Derecho de Familia

Komödie/Drama, ARG/E/I/F 2006
Burman zeigt die Untiefen des modernen Alltags

Burman zeigt die Untiefen des modernen Alltags

Wie bereits in "El abrazo partido" handelt auch der neue Film von Daniel Burman von der Entfremdung von Vätern und Söhnen und den Generationswechsel einer Anwaltsfamilie. Mit einer Portion Humor stellt sich "Derecho de Familia" den Untiefen des mordernen Alltags - das Endprodukt ist eine feine Balance zwischen Komödie und Drama.

Daniel Hendler steht erneut als Hauptfigur vor der Kamera. Er gleicht optisch und auch in seinem Verhalten seinem alten Herrn, einen niemals herzlichen Rechtsanwalt. Der erste Teil des Film zeigt den Rechtsanwalt, der seit 15 Jahren routiniert seiner Tätigkeit nachgeht. Und man sieht das Leben seines Sohnes, Perelmann junior, einem Jura-Dozenten, der sich in eine Studentin verliebt - in eine Pilates-Lehrerin. Die anekdotische Erzählweise wird bis dahin fortgesetzt, als die Beiden heiraten und der gemeinsame zweijährige Sohn auf der Bildfläche erscheint. Ab diesem Zeitpunkt beginnt die eigentliche Geschichte - die Entwicklung des Sohnes, der nun selbst Vater wird.

Burmans Film weist viele wunderbare Momente auf (die Perelmans im Park), absurde Situationen (Junior, der immer im Anzug im Bett schläft) und die detailliert und liebevoll beschriebenen Figuren. Ein sympathsicher Film, der auch teilweise etwas verzettelt wirkt.

"Derecho de Familia" erhielt die Argentinische Oscar-Nominierung 2007 und den Preis als bester ibero-amerikanischer Film am Mar del Plata-Filmfestival 2006. Zudem vertritt der Film Argentinien beim Wettkampf um den Oscar für den Besten Ausländischen Film.

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