Der wunderbare Garten der Bella Brown

Komödie/Drama, GB/USA 2016
Bella steht mit der Natur auf Kriegsfuß

Bella steht mit der Natur auf Kriegsfuß

"Der Wunderbare Garten der Bella Brown" ist ein modernes Märchen über die ungewöhnliche Freundschaft zwischen einer jungen verträumten Frau, die nach dem Sinn des Lebens sucht, und ihrem Nachbarn, einem alten Witwer, der mit dem Leben eigentlich schon abgeschlossen hat.

Darum geht’s in ‚Der wunderbare Garten der Bella Brown‘:

Bella Brown (Jessica Brown Findlay) ist recht sonderbar: Die Ordnungsfanatikerin wurde als Säugling ausgesetzt und wuchs in einem Waisenhaus auf. Jeden Tag benutzt sie eine andere Zahnbürste, sie isst nur Dosengemüse und hat Angst vor der Natur. Darum lässt sie auch ihren Garten verwildern. Bella arbeitet von neun bis halb fünf in der örtlichen Bücherei und wird von ihrer Chefin Brambel (Anna Chancellor) tyrannisiert. Ihr Lichtblick ist der zerstreute und tollpatschige Erfinder Billy (Jeremy Irvine), in den sie sich rasch verliebt. Das friedliche und vorhersehbare Leben der Pedantin wird auf den Kopf gestellt, als ihr grantiger Nachbar Alfie (Tom Wilkinson) sie bei ihrem Vermieter anschwärzt, weil in ihrem Garten völliges Chaos herrscht.

Einen Monat hat sie Zeit, ihn zum Blühen zu bringen, sonst droht ihr der Rausschmiss. Glücklicherweise bekommt sie von Alfies sympathischem Koch Vernon (Andrew Scott) Schützenhilfe. Und auch Alfies kaltes Herz taut auf, sodass er seiner Nachbarin beim Garteln unter die Arme greift. Immerhin hat er ja einen grünen Daumen...

Unsere Meinung zu ‚Der wunderbare Garten der Bella Brown‘:

Nicht nur der Titel erinnert an ‚Die fabelhafte Welt der Amélie‘, auch der Rhythmus des Streifens sowie der Bubikopf und die großen Rehaugen von Hauptdarstellerin Jessica Brown Findlay. Allerdings kann diese der Meisterleistung von Audrey Tautou nicht das Wasser reichen. Trotzdem: Der etwas altmodische Wohlfühl-Film hat eine unterhaltsame und reizvolle Zauberkraft.

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