Der verlorene Sohn

Komödie/ , F/CH/I 1999

Der zwanzigjährige Nicolas hat das versnobbte Leben seines reichen und dekadenten Elternhauses und den von der Mutter für ihn vorgesehenen Lebensweg satt und beschließt, sich den Blues der Straße zu geben. Der Film "Marabus" von Otar Ioseliani führt auf witzige Weise vor, mit welchen Problemen Schicki-Micki-Aussteiger so zu kämpfen haben, wenn sie den Designeranzug gegen dreckige Arbeiterklamotten eintauschen. ****

Nicolas verbingt seine Zeit nach erfolgreichem Ausbruch mit Strolchen, Arbeitslosen, Straßenhändlern und Pennern. Das Leben auf der Straße schließt auch einen Überfall auf ein Geschäft mit ein. Das Vorhaben misslingt allerdings und Nicolas tauscht wiederum die Umgebung, diesmal gegen das Leben hinter schwedische Gardinen. Doch auch diese Zeit geht vorüber und rechtzeitig zur Entlassung meldet sich die Mutter bei iihrem verlorenen Sohn mit einem schicken Wagen wieder.

Schließlich kehrt er in sein nobles Heim zurück, wo der Vater der Familie gerade den Rücken kehrt. "Wie der Vater so der Sohn", auf diesen Punkt lässt sich die Handlung letzten Endes bringen. Die Flucht aus dem vorgezeichneten ist nur vorübergehend, denn letzten Endes tritt Nicolas ja doch in die Fußstapfen seines Vaters.

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