Der Teufel trägt Prada

Komödie/Drama, USA 2006
Meryl Streep als Tyrannin

Meryl Streep als Tyrannin

Für Meryl Streep ist es eine Paraderolle, für die sie beim Festival in Venedig gefeiert wurde. In "Der Teufel trägt Prada" spielt sie die mehr als zickige Chefin eines New Yorker Modemagazins - eine Despotin, die ihren Empfangsdamen allmorgendlich Handtasche und Pelzmantel auf den Tresen donnert.

Streep, die sich mit steingrauer Ladyfrisur zu ihren 57 Jahren bekennt, läuft in der Bestsellerverfilmung zur Hochform auf. Ein Oscar wäre keine Überraschung. Das Ganze wird garniert mit wunderbaren Bildern, die Reisesehnsucht wecken. Das funkelnde New York und das romantische Paris, die Welt von Prada und Chanel, Gastauftritte von Heidi Klum, Gisele Bündchen und Modeschöpfer Valentino: Die Modewelt wird opulent von Kameramann Florian Ballhaus in Szene gesetzt.

"Der Teufel trägt Prada" handelt von der 23-jährigen Andrea Sachs (Anne Hathaway), einer angehenden Journalistin, die eher ungewollt zu einem Job kommt, "für den Millionen junger Frauen ihr Leben geben würden", wie sie elf Monate lang permanent hören wird. Sie ist Junior-Assistentin von Miranda Priestley, Chefin des Modemagazins "Runway" in Manhattan. Der Job besteht im Wesentlichen darin, Miranda zwölf Stunden pro Tag zu Diensten zu sein, sei es mit Starbucks-Kaffee, oder Kopien des noch nicht erschienen, letzten Harry Potter-Bandes für die Zwillingstöchter zu beschaffen.

Diese Erledigungen darf Andrea, in Prada und Manolo Blahniks gekleidet, vollziehen. Ein Benefit, den die College-Absolventin nicht wirklich zu schätzen weiß, hatte sie doch von Mode bis dato keine Ahnung. Bei "Runway" mutiert sie jedoch zwangsläufig zur Fashionista, und wird mit zahlreichen Werbegeschenken der angesagten Designer versorgt. Ein Jahr lang will sie durchhalten, denn dann stünden ihr dank Mirandas Kontakten alle Türen zu "wirklichen" Zeitschriften offen, wie es heißt. Ob sie das durchsteht?

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