Der Schmetterling

Komödie/Drama, F 2002
Julien und Elsa wachsen langsam zusammen

Julien und Elsa wachsen langsam zusammen

Julien (Michel Serrault), Uhrmacher im Ruhestand und Schmetterlingssammler, und Elsa (Claire Bounich), ein kleines Mädchen, brechen mehr zufällig als gewollt zu einer gemeinsamen Tour in die Berge auf. Philippe Muyl inszeniert "Der Schmetterling" mit großen Gefühlen und hervorragenden Schauspielern.

Elsa und Julien wollen einen seltenen Schmetterling zu finden, den Julien schon seit vielen Jahren sucht. Der alte Mann ist anfangs abweisend, doch in der Einsamkeit der Berge öffnet er sich immer mehr der frischen Unbekümmertheit Elsas, und beide lernen dadurch, ihrem Leben eine neue Wendung zu geben.

Zwei Minuten Vorspann genügen Philippe Muyl, um allein mit Bildern, Menschen, Blicken den Anfang einer Geschichte anzudeuten, das klassische Mit- und Gegeneinander eines "seltsamen Paars" und vieles darüber hinaus, dessen Tragweite sich erst vom Ende des Films her enthüllt - obwohl es mit einem einfachen Schwenk schon gestreift wurde.

Michel Serrault, der sich weise zurücknimmt und sein Geheimnis erst spät preisgibt, und Claire Bouanich, mit ihrem frechen frischen Charme, spielen sich in alle Herzen. Die feinsinnige Komödie für die ganze Familie, viel bejubelter Eröffnungsfilm des Internationalen Kinderfilmfestivals 2004, vermag Melancholie und Heiterkeit auf wundersame Weise zu mischen.

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