Der Ruf der Wale

Drama/Romanze, USA/GB 2012
Drew Barrymore als Greenpeace-Aktivistin

Drew Barrymore als Greenpeace-Aktivistin

Mit dem Drama "Der Ruf der Wale" hat Regisseur Ken Kwapis eine wahre Geschichte um drei Wale im Jahr 1988 verfilmt, die plötzlich zum Politikum wurden. In den Hauptrollen sind Drew Barrymore als Tierschützerin, John Krasinski ("Fremd Fischen") als Kleinststadt-Journalist und Kristen Bell ("Männertrip") als TV-Reporterin zu sehen.

Eigentlich will Reporter Adam Carlson (Krasinski) dem kleinen Ort Barrow im äußersten Norden von Alaska entkommen und endlich als "richtiger" Journalist arbeiten. Stattdessen fällt ihm die erhoffte große Story in den Schoß: Als das Nordmeer nach einem kurzen Sommer rasend schnell zufriert, wird eine Familie von Grauwalen vom Eis eingeschlossen. Die hoffnungslose Lage der Säugetiere erweist sich als internationales Medienereignis und ruft nicht nur skrupellose Reporterkollegen auf den Plan. Schon bald mischt sich nämlich auch ein Öl-Tycoon ein, und schließlich kommt es am Polarkreis zur Konfrontation der amerikanischen und russischen Regierung, die sich um die Rettung der Meeresgiganten streiten. Die größten Probleme allerdings bekommt Adam mit seiner Ex-Freundin Rachel Kramer (Barrymore), einer Greenpeace-Aktivistin.

Journalist Thomas Rose war 1988 Zeuge der spektakulären Rettungsaktion der Grauwale vor der Küste Alaskas. Seine Chronik "Freeing the Whales", die er 1989 verfasste, ist die Basis für Ken Kwapis' Film, außerdem wirkten eine ganze Reihe damals Beteiligter an dem Film mit, um eine nicht nur spannende, sondern auch wahrheitsgetreue Nacherzählung zu ermöglichen. Und so hat Regisseur Kwapis in "Der Ruf der Wale" keine rührselige Geschichte inszeniert, sondern gibt dem Zuseher ein ernüchterndes Bild davon, wie Medienhysterie wirkt und wie pragmatisch Politik sein muss, wenn sie funktionieren soll.

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