Der Marsianer - Rettet Mark Watney 3D

Action/Abenteuer, USA 2015

Mark (Matt Damon) muss sich alleine durchkämpfen

In ‚Der Marsianer - Rettet Mark Watney‘ legt Altmeister Ridley Scott eine Weltraum-Robinsonade vor, die mit realitätsnaher NASA-Technik punktet. In der Hauptrolle des 3D-Films begibt sich Matt Damon auf außerirdisches Gebiet.

In einer angeblich wissenschaftlich nahezu realistischen Weltraum-Robinsonade, angesiedelt Millionen Kilometer entfernt von der Erde auf dem roten Planeten, forschen NASA-Astronauten auf einer Basisstation, bis sie diese wegen eines Sturms plötzlich verlassen müssen. Da der Rest der Crew glaubt, der Botaniker Mark sei umgekommen, fliegt man ohne ihn ab. Doch Mark, von Damon (‚Interstellar‘) cool und mit grimmigem Humor gespielt, lebt. Verzweifelt versucht er, Kontakt zur Erde aufzunehmen - und mit dem Wenigen, was ihn umgibt, sein Dasein zu verlängern. Er verwandelt Wasserstoff in Wasser und lässt Kartoffelpflanzen wachsen, die er mit seinen Exkrementen düngt.

Live-Übertagung des Dramas im All

Inzwischen ist das NASA-Zentrum im texanischen Pasadena auf den fernen Einzelkämpfer aufmerksam geworden und will ihn retten. Parallel entschließen sich auch die Astronauten unter Führung von Commander Lewis (Jessica Chastain, ebenfalls ‚Interstellar‘), Mark in einer selbstlosen Aktion vom Mars zu holen - einer vom Rivalen China angebotenen Versorgungsrakete sei dank. Unter den Augen der Weltöffentlichkeit, die via Live-Übertragungen mitbangt, kommt es so zu dramatischen Szenen im All.

Bei alldem zählen Scotts rot-glühende Landschaftsbilder, gedreht in Jordaniens Wüste, zu den Pluspunkten der aktionsreichen, von Popmusik umspülten Produktion. Hier und bei den vielen Raumfahrtaspekten lohnt sich die 3D-Technik, die den Zuschauer schon mal das Gefühl gibt, mit ins Universum zu reisen.

Neuer Meilenstein von Altmeister Scrott

Regisseur Ridley Scott ist eine Kultfigur der Kinokunst. Der 77-jährige, von der Queen zum Ritter geschlagene Brite begeistert Publikum und Kritik seit Jahrzehnten in unterschiedlichsten Genres - mit Science-Fiction-Meilensteinen wie ‚Alien‘, ‚Blade Runner‘ und ‚Prometheus‘, mit dem schwarzhumorigen Frauen-Roadmovie ‚Thelma und Louise‘ oder auch dem Sandalen-Meisterwerk ‚Gladiator‘. Immer Star-besetzt und immer in ausgefeilter Optik, bei der Scott seine besondere ästhetische Sensibilität als studierter Grafikdesigner einsetzt. Auch sein jüngstes Werk, ‚Der Marsianer - Rettet Mark Watney‘ mit Matt Damon und Jessica Chastain, dürfte Fans finden, wenn auch überwiegend junge männliche.

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