Der gestiefelte Kater

USA 2011
Wehe, man nennt ihn Schmusekater

Wehe, man nennt ihn Schmusekater

Keiner ist cooler im Märchenland als der gestiefelte Kater. Jetzt hat der Freund des grünen Ogers Shrek einen eigenen Film bekommen - ein fantastisches 3D-Abenteuer, das die dunklen Stellen in der Kater-Biografie aufdeckt.

Der "Gestiefelte Kater" ist ein Typ mit dunkler Vergangenheit. Lange bevor er an der Seite des grünen Ogers Shrek durch den Wald des Märchenlandes Weit Weit Weg streifte, hat er einen Banküberfall begangen - zusammen mit seinem Freund aus Kindertagen: Humpty Alexander Dumpty, einem Ei auf zwei Beinen.

In Rückblicken erzählt "Shrek"-Regisseur Chris Miller, wie sich die Freunde als Außenseiter im Waisenhaus kennenlernten, beste Kumpel wurden, später aber sich zerstritten: Humpty wurde immer krimineller, der Kater bekam Gewissensbisse und versucht seither, seinen guten Ruf wieder herzustellen. Dann tritt Kitty Samtpfote auf, die Kater und Humpty wieder versöhnen will. Denn ein alter Traum der Drei scheint plötzlich zum Greifen nah. Es gibt eine Spur zu den sagenhaften magischen Bohnen, deren Ranken direkt zum Himmelsschloss wachsen sollen, in dem die Gans mit den goldenen Eiern lebt. Doch noch ist ein fieses, enorm dickes und hässliches Gaunerpärchen im Besitz der Wunderbohnen.

Wie in den "Shrek"-Filmen spricht Benno Fürmann - im amerikanischen Original Antonio Banderas - den Kater mit rauchiger Macho-Stimme inklusive spanischem Akzent. Ein furioses Tanzduell mit Kitty Samtpfote, Verfolgungsjagden in der Wüste und die Suche nach den riesenhaften, von einem Monstervogel bewachten goldenen Eiern geben dem Kater reichlich Gelegenheit, sein Temperament auszuleben. Die Mängel in der simpel gestrickten Story werden durch rasante 3D-Effekte, reichlich Gags und den unwiderstehlichen Kater-Charme mehr als wett gemacht.

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