Das Omen

Drama/Horror, USA 2006
Thorn erkennt langsam den Zusammenhang

Thorn erkennt langsam den Zusammenhang

Am 6. Juni 1976 kam der Horrorfilm "Das Omen" von Richard Donner die Kinos. Exakt 30 Jahre später - am 06.06.06 - kehrt die Geschichte rund um Damien, den Sohn des Teufels, weltweit zurück auf die Kinoleinwand. Das Remake von Regisseur John Moore hält sich weitestgehend an das Original.

Der Weltuntergang naht, legen Vertreter der Kirche zu Beginn des Films in einer Art Diavortrag nahe, die Prophezeiungen aus der Offenbarung des Johannes treten ein: Die brennende Fackel, die vom Himmel fällt, wird in der US-Raumfähre Columbia erkannt; beim Meer, das Hunderttausende verschluckt, kann es sich nur um die Tsunami-Katastrophe handeln. Ohne Zweifel, der Teufel muss auf die Erde zurückgekehrt sein und sorgt nun mit Terror und Naturkatastrophen für apokalyptische Stimmung.

Wenn Gott schon seinen Sohn auf die Erde gesandt hat, kann Satan das natürlich auch. Sein Sohn wird vom Diplomaten-Ehepaar Robert und Katherine Thorn aufgezogen, deren eigener Sohn tot zur Welt kam. Robert, Patenkind des US-Präsidenten, wird zum Botschafter in Großbritannien ernannt, dort zieht die glückliche Familie auf ein riesiges Anwesen. Doch mit den Jahren verändert sich Damien (der am 6. Tag des 6. Monats um 6.00 Uhr geboren wurde), er wird unzugänglicher und entwickelt eine seltsame Aversion gegen Kirchen.

Als sich Damiens Kindermädchen während des Geburtstagsfests stilgerecht erhängt, schleicht mit der neuen Babysitterin Mrs. Baylock ein weiteres Stück Grauen in das Haus. Die Stimmung wird eisiger, die Vorfälle häufen sich, Katherine bekommt es mit der Angst zu tun: ihr Sohn will sie töten. Robert wird von einem Priester gewarnt und aufgefordert, Damien zu eliminieren: dieser sei der Anti-Christ und trage an seinem Körper "the number of the beast", die Zahl 666. Mit der Hilfe eines Fotografen, dem auf seinen digitalen Bildern mysteriöse Details aufgefallen sind, ist Robert bald gezwungen zu handeln.

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