Das Geheimnis der Frösche

Family/ , F 2003

Seit einigen Jahren erlebt das Genre des Animationsfilms tief gehende Veränderungen. Komplett digital entstandene Filme wie "Findet Nemo" stellen Disney in den Schatten. Und dann gibt es da noch die "kleinen" Werke wie "Das Geheimnis der Frösche", mit Charme und Fantasie, ungewöhnlichen Bildkonzepten und einer so aktuellen wie zeitlosen Geschichte.

Nur die Frösche wissen es, und sie erzählen es den Kindern Tom und Lilli: Der Erde drohen 40 Tage Regen, die Überschwemmungen werden furchtbar sein. Als die Sintflut einsetzt, retten sich Lilli, Tom und die Tiere in die Kartoffelscheune von Toms Adoptivvater Ferdinand, einem früheren Seemann, und seiner afrikanischen Frau Juliette. Riesige aufgeblasene Treckerreifen bringen die seltsame Arche Noah zum Schwimmen.

Zunächst sind alle glücklich angesichts ihrer Rettung in der schaukelnden Scheune. Der Kartoffelvorrat sollte auch ungefähr reichen. Doch der Platz ist knapp, die Fleischfresser unter den Tieren schielen hungrig auf die leckeren Happen direkt zwischen ihnen, und eine hinterhältige Schildkröte entfesselt mit dreisten Lügen einen hundsgemeinen Aufstand.

Der französische Filmemacher Jacques-Rémy Girerd hat mit dem Trickfilmstudio Folimages ("Das große Rennen von Belleville") ein wunderschön illustriertes modernes Märchen verwirklicht, das für alle Altersklassen ab Kindergartenalter interessant sein kann. Komplett wird der Spaß durch die tollen deutschen Synchronsprecher wie Nina Hagen, Ilja Richter und Thomas Fritsch.

Kinotipps
Die Kanadische Reise

Die Kanadische Reise

Kleine Lügen, große Geheimnisse!

Kinotipps
Abschied von den Eltern

Abschied von den Eltern

Eindlingliche Schilderung einer Flucht vor den Nazis

Kinotipps
Meine teuflisch gute Freundin

Meine teuflisch gute Freundin

Gewitzte Teenie-Komödie

Kinotipps
Fate/Stay Night: Heaven's Feel - I. Presage Flower

Fate/Stay Night: Heaven's Feel - I. Presage Flower

Anime-Schlacht um den heiligen Gral

Kinotipps
Am Strand

Am Strand

Kinotipps
Nicht ohne Eltern

Nicht ohne Eltern

Eine herzliche Liebeserklärung an einen „Verrückten“