Das Experiment

Thriller/ , D 2001

Was passiert nach Big Brother? Regisseur Oliver Hirschbiegels beklemmender Psychothriller "Das Experiment" beginnt dort, wo das Fernsehformat aufhört. Wie lange dauert es, bis sich "ganz normale" Menschen in Täter und Opfer verwandeln? Was bringt einen "ganz normalen" Menschen dazu, seine Macht mit Gewalt und um jeden Preis durchzusetzen? ****

20 Menschen lassen sich zwei Wochen lang in ein Scheingefängnis sperren: Unter der ständigen Kontrolle von Videokameras und einem Team von Wissenschafter "spielen" acht der Männer die Wärter, der Rest stellt die Gefangenen dar. Natürlich gibt es feste Regeln, für deren Einhaltung die Wärter - ohne Gewaltanwendung - sorgen müssen. Ungehorsam muss bestraft werden! Was für die einen als ein aufregendes Spiel beginnt, ist für Taxifahrer Tarek mehr: Er wittert hinter dem Experiment eine große "Story", die seinen Durchbruch als Journalist bedeuten könnte. Also mimt er von Anfang an den "Agent provocateur", der die Wärter provoziert. Die machen auch mit: Tarek bricht Regeln, die Wärter bestrafen und pochen auf Autorität. Und plötzlich wird aus dem Spiel ein Kampf um Leben und Tod...

Bereits 1971 führte ein Wissenschafter der Stanford Universität ein derartiges Experiment durch: Schon nach sieben Tagen musste der Versuch wegen starker Depressionen, Angstzuständen und Persönlichkeitsverlusten der an sich freiwilligen, gesunden, psychisch normalen Testpersonen abgebrochen werden. Gerade der Wahrheitsgehalt hinter der Geschichte macht Hirschbiegels Verfilmung noch beklemmender!

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