Crook

Komödie/ , A/D 2004
Crook

"Cook", das heißt "Koch", und "Crook", das heißt "Gangster". Jedenfalls sprachlich war die Melange, die der deutsche Regisseur Pepe Danquart in seinem neuen Film gebraut hat, also nur nahe liegend: "C(r)ook". Herausgekommen ist eine mit flotten Gags garnierte Gangstercomedy.

Oskar Broschnin ist ein Mann mit Stil. Als Lieblings-Wahlsohn des Paten von Wien erledigt er mit natürlicher Autorität und seiner Spezialität, dem Fußdurchschuss, die delikatesten Angelegenheiten für den Mafiaboss. Und er hat Geschmack. Seine größte Leidenschaft ist das Kochen, und das würde er gerne wieder zum Beruf machen. Denn Oskar liebt Maria, und Maria liebt die Gewaltfreiheit. Henry Hübchen spielt den Geldeintreiber Oskar als eleganten Mann von Welt. Belesen und kultiviert - ganz im Gegensatz zu seinen beiden Gehilfen Valentin und Belmondo. Der eine - wissbegierig, aber naiv bis zum geht nicht mehr - wie der andere - ein Nobel-Prolet wie er im Buche steht - verstehen Oskars neue Masche der Gewaltfreiheit nicht. Und werden misstrauisch.

Den Gangsterjob kann man eben nicht einfach kündigen. Dabei hat Oskar seinen nächsten Coup doch bereits gelandet, bei der hübschen Verlagsredakteurin Diana. Die ist höchst interessiert an den Aufzeichnungen des Ganoven und kauft sein Manuskript ungelesen. Doch bevor Oskar sich mit dem Geld absetzen kann in ein neues Leben, steht noch ein wichtiger Mord an. Der schmierige Barbesitzer Leo gehört um die Ecke gebracht, doch dass er Oskars Geliebte Maria in seiner Gewalt hat, macht die Sache nicht einfacher. Und ein gewaltfreier Mord? Schwierig. Der Kriminalbeamte auf Oskars Fersen steht dagegen auf hoffnungslos verlorenem Posten und zerknirscht darüber ganz wunderbar.

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