Coming In

Komödie, D 2014
Tom Herzner verliebt sich unsterblich in Heidi

Tom Herzner verliebt sich unsterblich in Heidi

In Marco Kreuzpainters romantischer Komödie "Coming In" verliebt sich ein gefeierter Starfriseur in ein Mauerblümchen. Das Problem dabei ist: Der Figaro ist schwul. Kreuzpainters romantischer Film punktet mit sympathischen Hauptdarstellern.

Wie ein Model auf dem Laufsteg stolziert er durch seinen Berliner Hochglanz-Salon, Küsschen hier, Küsschen da. Tom Herzner (Kostja Ullmann) ist ein heiß begehrter Starfriseur, fast schon ein Dressman. Und brav geoutet hat sich der schwule Beau auch schon. Jetzt gilt er als Galionsfigur der Szene. Als sein Freund und Manager Robert (Ken Duken) den feschen Friseur zu Studienzwecken in einen heruntergekommenen Kiez-Salon ins multikulturelle Neukölln schickt, verliebt sich der coole Tom allerdings unsterblich in die chaotische Friseurin Heidi (Aylin Tezel). Liebe geht eben manchmal seltsame Wege.

Der 1977 in Rosenheim geborene Regisseur Marco Kreuzpaintner feierte 2004 mit dem sensiblen Coming-Out-Drama "Sommersturm" seinen Durchbruch. Damals spielte bereits Kostja Ullmann neben Robert Stadlober eine der Hauptrollen. Mit "Coming In" hat Kreuzpaintner nun eine romantische Komödie inszeniert, die vom Charme der Protagonisten lebt. Sowohl Kostja Ullmann wie auch Ayin Tezel, bekannt aus dem Dortmund-"Tatort", entfalten einen Charme, dem man sich schwer entziehen kann. Beiden gelingt es, ohne falsche Untertöne ihre Zuneigung glaubhaft zu machen.

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