Coma

Dokumentation, SYR/RL 2015

Was der Krieg aus Hoffnungen und Träumen macht...

An fünf Abenden ist im Wiener Metro Kinokulturhaus der Dokumentarfilm "Coma" der syrischen Regisseurin Sarah Fattahi zu sehen. Beim Dokumentarfilmfestival von Nyon als bester Erstlingsfilm ausgezeichnet, begleitet "Coma" drei Frauen aus drei Generationen im von Krieg erschütterten Damaskus: Großmutter, Mutter und Enkelin.

Die Wohnung in Damaskus ist äußerlich noch heil, doch der Krieg hat trotzdem seinen Schatten auf die drei Bewohner geworfen: Großmutter, Mutter und filmende Enkelin. Ihr Alltag wird von Kaffeetrinken, Rauchen, Beten und endlosen Soaps und Lageberichten im TV geprägt.

"Ein stiller und schmerzhafter Dialog über eine Welt, die zusammenbricht", beschreibt das Filmarchiv Austria den Film, "zerstört von Menschen, die behaupten eine Freiheit zu verteidigen, und die mit ihrem Glauben an Gott prahlen gehen." Sarah Fattahi ist bei der Filmvorführung am 25. Juni anwesend.

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