Chernobyl Diaries

Horror, USA 2012
Unheimliche Dinge gehen vor sich

Unheimliche Dinge gehen vor sich

Bradley Parkers packender Thriller "Chernobyl Diaries" ist nach "Blair Witch Project" oder "Paranormal Activity" ein weiterer Vertreter jenes neuen Genres. Hier filmen die Akteure vermeintlich ihren Horrortrip selbst.

Eine abenteuerlustige Studentengruppe macht eine Reise im Sinne von "Extreme Tourism", eine Reise in unheimliche oder gefährliche Areale. In diesem Fall geht es nach Prypjat, die verlassene Stadt der Arbeiterschaft des AKW Tschernobyl. Nachdem die Gruppe das menschenleere Gelände erkundet hat und wieder zurück fahren will, finden sie ihren Wagen sabotiert. Auch Reiseleiter Uri kann sich hierauf keinen rechten Reim machen. Die drückenden Häuserschluchten scheinen doch nicht so verlassen, wie es zu Anfang erschien. Denn schon bald sehen sich die jungen Menschen mit bösartigen Kreaturen konfrontiert.

"Chernobyl Diaries" nicht nur mit seiner semi-dokumentarischen Machart und großteils improvisierten Dialogen, sondern vor allem mit einer nervenzerreißenden Atmosphäre. Grund dafür ist der einzigartige Schauplatz des Films, einer unheimlichen Geisterstadt, die 1986 nach der Reaktorkatastrophe evakuiert wurde.

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