Butterfly Effect

Drama/Science Fiction, USA 2004
Ashton Kutcher in Schwierigkeiten

Ashton Kutcher in Schwierigkeiten

"Butterfly Effect" hat das Zeug zum Kultfilm. Eine verwirrende und verstörende Geschichte um Zeitreisen, Gewalt und Liebe, dunkle Atmosphäre, verblüffendes Ende und die Fähigkeit, die Gedanken der Zuschauer über den Kinoabend hinaus zu fesseln. Selbst Blödelspezialist Ashton Kutcher konnte der dramatischen Wirkung nichts anhaben.

Kutcher spielt Evan Treborn, einen jungen Mann, der mit so großen Gedächtnislücken lebt, dass er nicht mehr weiß, wer er ist. Von der Vergangenheit sind ihm nur Erinnerungsfetzen geblieben - und ein Tagebuch. Eines Tages entdeckt Evan, dass er auf unerklärliche Weise in die Vergangenheit zurückkehrt, wenn er in seinen alten Aufzeichnungen blättert. Er versucht, einstige tragische Ereignisse ungeschehen zu machen und verstrickt sich dadurch immer tiefer in einen verzweifelten Kampf um die Gegenwart. Denn sein kleinstes Eingreifen verändert den gesamten Gang der Dinge, und nicht unbedingt zum Besseren.

Im echten Leben ist "Butterfly Effect" die Geschichte von zwei Freunden, die das arrogante Hollywood in die Knie gezwungen haben. Sechs lange Jahre gingen die Drehbuchautoren Eric Bress und Jonathan Gruber mit ihrem Manuskript Klinken putzen und bekamen ein für's andere Mal eine Absage. Zum einen fanden die vorsichtigen Studio-Leute das Ende zu heftig. Zweitens wollten die beiden Außenseiter unbedingt selber Regie führen. Diese Hartnäckigkeit bescherte ihnen eine Zeit voller Entbehrungen. "Ich habe bei Freunden Kleingeld und Essen geschnorrt", erinnert sich Gruber. Aber nachdem ihr Drehbuch zu "Final Destination 2" ein Erfolg wurde, bekamen die beiden doch noch ihre Chance.

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