Burg Schreckenstein - Coole Schule

Abenteuer/Komödie, D 2016

So brav sind die Burschen von Burg Schreckenstein selten

Aufs Internat? Auf gar keinen Fall! Der elfjährige Stephan (Maurizio Magno) wehrt sich mit Händen und Füßen gegen die Entscheidung seiner gestressten, getrennt lebenden Eltern. Aber "Burg Schreckenstein" ist kein gewöhnliches Internat - und nach bestandener Mutprobe und etlichen Querelen wird Stephan schon bald in die verschworene Gemeinschaft der Schreckensteiner aufgenommen.

Nach bereits drei auf den Bestsellern von Enid Blyton basierenden "Hanni & Nanni"-Verfilmungen kommt mit "Burg Schreckenstein" ein weiterer Internats-Klassiker in die Kinos. Die 27 Bände der "Schreckenstein"-Reihe des deutschen Autors Oliver Hassencamp (1921-1988) verkauften sich nach Verlagsangaben millionenfach.

Es gibt viele mäßige Kinderfilme - und dann wieder solche, die sogar Kritikern und nicht nur der Zielgruppe gefallen. Das letzte Bibi und Tina-Abenteuer etwa war ein flotter Spaß, und auch Burg Schreckenstein macht Laune, ohne in Klischees oder Klamauk zu verfallen. Es geht um den aufsässigen Elfjährigen Stefan (Maurizio Magno), der wieder einmal von der Schule geflogen ist. Also landet er im Internat Schreckenstein, einer Burg, die gar nicht schrecklich ist. Denn: Stefan findet schnell Freunde, und die Lehrer (Henning Baum!) sind auch in Ordnung. Weil ein Schülerleben ohne Streiche aber langweilig wäre, schießen sich Stefan und seine neuen Freunde auf das Mädchen-Internat Rosenfels ein. Die Burschen setzen nachts Hühner im Klassenzimmer der Rosenfelserinnen aus, die Mädchen revanchieren sich mit Ketchup in den Schuhen der Buben. Als die Schreckensteiner aber Rosenfels fluten, geht der Schuss nach hinten los: Die Mädchen müssen zu den Buben ziehen Müssen Filme immer eine Botschaft haben? Nein, in Burg Schreckenstein geht es nur um Streiche zwischen Mädchen und Burschen - und darum, dass sie zum Schluss (Spoiler!) Freundschaft schließen. Was dann doch wieder eine Botschaft ist. Und Spaß macht's auch.

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