Buck - Der wahre Pferdeflüsterer

Dokumentation, USA 2011
Der Mann, der mit dem Pferd spricht

Der Mann, der mit dem Pferd spricht

Man muss kein Pferdenarr sein, um sich für die Dokumentation "Buck - Der wahre Pferdeflüsterer" über den Pferdeflüsterer Buck Brannaman zu begeistern. Der Amerikaner mit Lasso, Hut und Stiefeln ist viel mehr als ein Cowboy, der durch die Staaten zieht, um wilde Reitpferde zu bändigen.

In dem faszinierenden Einblick in die Arbeit eines einfühlsamen Tier-und Menschenkenners sagt Brannaman selbst: "Meistens helfe ich nicht Menschen mit Pferdeproblemen, sondern Pferden mit Menschenproblemen." Nach einer harten Kindheit unter einem Vater, der seine Söhne schwer misshandelte, wandte sich Brannaman gänzlich von Gewalt ab. Mit einfühlsamen Methoden hilft er störrischen Tieren und "behandelt" oft auch deren Besitzer mit. Der sanfte Cowboy war das Vorbild für den "Horse Whisperer" Tom Booker in Nicholas Evans Roman "Der Pferdeflüsterer". Robert Redford spielte 1998 die Rolle und führte Regie. In "Buck" schwärmt der Hollywoodstar von Brannamans "Menschlichkeit" und seiner "ganz besonderen Güte".

Neben Redford kommen Menschen zu Wort, die Buck mit seiner Philosophie von Respekt und Gewaltlosigkeit geprägt hat. Doch noch stärker sprechen die wortlosen Szenen für sich, in denen der Cowboy mit seiner magischen Gabe auf verstörte Pferde einwirkt und mit ihnen kommuniziert. Die Pferdebesitzerin Cindy Meehl war von einer Begegnung mit Buck so angetan, dass sie sich kurzerhand entschloss, seine Arbeit mit der Kamera zu dokumentieren. "Buck" ist ihr erster Film. Monatelang begleitete die Regisseurin den Pferdeflüsterer quer durch das ländliche Amerika auf Pferdeworkshops. Auch als Zuschauer gerät man schnell in "Bucks" Bann. Beim Sundance Festival 2011 gewann er den Publikumspreis als bester Dokumentarfilm.

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