Boston: Chronik des 2013-Bombenattentats

Drama/Thriller, USA 2016

Mark Wahlberg jagt die Attentäter auf den Boston-Marathon

Im April 2013 detonierten zwei Bomben beim Boston-Marathon. Im Mittelpunkt des Films steht die Jagd auf die zwei Attentäter

Am 15. April 2013 machen sich zwei zehn Jahre zuvor aus Russland in die USA eingewanderte Brüder auf den Weg zum traditionellen Boston-Marathon. In ihren Rucksäcken haben sie zwei Sprengsätze, die kurz darauf detonieren und drei Menschen töten (zwei junge Frauen und einen erst 8-jährigen Buben). Drei Tage später wird der ältere Bruder bei einem Schusswechsel mit Cops getötet, der jüngere einen Tag darauf festgenommen.

Darum gehts in ‚Boston‘

Der Film Boston widmet dem Anschlag einen kurzen Teil, der große Rest der Spielzeit konzentriert sich auf die Jagd der Polizei nach den Attentätern. Alle beteiligten Figuren sind echt und tragen ihre richtigen Namen, nur Mark Wahlbergs Cop Tommy Saunders ist fiktiv - und eigentlich der Schwachpunkt des Thrillers. Wirklich stark ist Boston, wenn wahrheitsgetreu die Chronologie der Ereignisse gezeigt wird, sehr spannend ist etwa die Sequenz, als die Attentäter eine Geisel im Auto nehmen, und der Mann eine Gelegenheit zur Flucht bekommt.

Unsere Meinung zu ‚Boston‘

Wahlbergs Figur hingegen darf fluchen ("wir müssen diese Wichser kriegen"), Tränen vergießen ob der Tragödie und einen bemühten Monolog über die Bedrohung durch Terror halten ("gegen den Teufel hilft nur die Liebe"). Sorry, ohne Wahlberg wäre Boston ein besserer Film geworden.

Kinotipps
#Female Pleasure

#Female Pleasure

Kinotipps
Alles ist gut

Alles ist gut

Kinotipps
Was uns nicht umbringt

Was uns nicht umbringt

Kinotipps
Verschwörung

Verschwörung

Kinotipps
Suspiria

Suspiria

Remake des Italo-Kultfilms von Dario Argento aus 1977

Kinotipps
Rememory

Rememory

Sci-Fi-Thriller mit Game-of-Thrones-Star Peter Dinklage