Bob, der Streuner

Komödie/Drama, GB 2016

Der Kater Bob verändert das Leben von Straßenmusiker Luke

Diese Geschichte hätte sich kein Drehbuchautor ausdenken können. Solche märchenhaften, völlig unwahrscheinlichen Sachen ereignen sich nur im wahren Leben: Im Frühling 2007 entdeckt der Ex-Junkie und Straßenmusiker James Bowen in seiner Sozialwohnung in London einen Kater, der ihm von diesem Moment an nicht mehr von der Seite weicht. ‚Bob, der Streuner‘ erzählt von dieser schicksalhaften Begegnung.

Darum geht's in ‚Bob, der Streuner‘

Obdachlos, drogenabhängig - James (Luke Treadaway) ist ganz unten. Mit seiner Gitarre erspielt er sich auf den Straßen Londons ein bisschen Geld, manchmal gibt ihm jemand ein Sandwich, denn für eine warme Mahlzeit reichen die paar Pennys nicht. Zumindest ein Mensch setzt sich für ihn ein: Sozialarbeiterin Val (Joanne Froggatt), die ihm ins Gewissen redet, das Methadonprogramm durchzuziehen, und James sogar eine kleine Wohnung verschafft. Dort kriegt er schnell Gesellschaft von einem roten Tigerkater, der durch ein Fenster eingestiegen ist - und fortan nicht mehr von James' Seite weicht, auch wenn der auf den Straßen musiziert. Bald ist das ungleiche Duo bekannt, und als James auch noch die süße Betty (Ruta Gedmintas) kennenlernt, scheint es fast, als könnte er doch noch die Kurve kratzen

Unsere Meinung zu ‚Bob, der Streuner‘

Regie-Veteran Roger Spottiswoode (Under Fire) lässt seine Verfilmung des autobiografischen Bestsellers von James Bowen zwischen ungeschöntem Sozialdrama, putziger Mensch-Tier-Freundschaftsgeschichte und zarter Romanze pendeln, mal rührend, mal heftig (James' kalter Entzug), mal witzig. Bob ist übrigens Bob - wer könnte ihn auch besser spielen. Eine bewegende True-Story.

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