Blow-Up

Drama/Thriller, UK 1966
Antonioni zeigt das "Swinging London"

Antonioni zeigt das "Swinging London"

"Blow-Up" ist eines der Meisterwerke des italienischen Regisseurs Michelangelo Antonioni. Und dass ein brillanter Künstler wie Antonioni auch beinahe 40 Jahre nach Entstehung des Films 1966 immer Saison hat, beweist das "Kino unter Sternen" im Augarten - und zwar am 30. Juli um 21.30 Uhr.

"Don't let's spoil everything, we've only just met." - "No, we haven't met. You've never seen me." Swinging London. Die Yardbirds rocken einen Club: ein rarer gemeinsamer Auftritt der Gitarrenheroen Jeff Beck & Jimmy Page. Thomas, Modefotograf, kauft sich einen riesigen Propeller und tut sich schwer, ihn in seinem offenen Rolls Royce zu verstauen. Später glaubt er, auf einem Foto, das er im Park geschossen hat, im Hintergrund einen Mord zu erkennen.

Und wenn sie nicht Tennis spielen, dann spielen sie noch heute, die Studenten, die ein imaginäres Match mimen, bei dem der Ball unsichtbar hin- und herfliegt, ehe Thomas und wir bizarrerweise ein echtes Aufschlaggeräusch hören können - und der "Held" beinahe zu verschwinden droht. "In a world without film", wurde Antonioni einmal gefragt, "what would you have made?". Seine Antwort: "Film."

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