Birth

Drama/ , USA 2004
Kidman mit kurzen Haaren und notwendige Naivität

Kidman mit kurzen Haaren und notwendige Naivität

Nicole Kidman, Lauren Bacall und Anne Heche in einem Film. Da kann eigentlich nichts schief gehen. Der Streifen "Birth" von Jonathan Glazer basiert auf einer sehr eigenwilligen Grundidee, das Damen-Trio sorgt für den Rest.

Zu Beginn sieht man einen einsamen Jogger im Central Park über verschneite Wege laufen. Eine dunkle Gestalt, wie der leibhaftige Tod. Doch plötzlich bricht er zusammen. Schnitt. Ein Baby wird geboren. Schnitt. Texteinblendung: "Zehn Jahre später". Eine schöne junge Frau steht an einem Grab, sichtlich mitgenommen. Es ist Anna (Kidman), die noch immer um ihren beim Joggen verstorbenen Mann Sean trauert, doch endlich dem Werben ihres Freundes Joseph (Danny Huston) nachgibt und ihm die Heirat verspricht.

Mitten in die familiären Feiern platzt ein kleiner, seltsamer, 10-jähriger Junge. Der behauptet nichts anderes, als der verstorbene Sean zu sein. Anna lässt sich auf diese höchst unwahrscheinliche Behauptung ein, und als der Junge im Kreuzverhör einige intime Details aus ihrem Familien- und Liebesleben preisgibt, wird sie vollends aus der Bahn geworfen.

Kidman stellt sich der Herausforderung mit der nötigen Naivität und bemüht sich erfolgreich, ihrem verwirrten Herz mit großen, tränenfeuchten Augen Ausdruck zu verschaffen, Anne Heche darf "den kleien Sean" entlarven, und Lauren Bacall darf als wunderbar trockene herrschaftliche Mutter Annas als einzige dem ganzen Spuk misstrauisch gegenüberstehen: "Na, Mister Wiedergeburt, noch ein Stück Torte?"

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