Bergblut

Drama/Kriegsfilm, I/D 2010
Ein Paar, erschüttert von den Unruhen der Zeit

Ein Paar, erschüttert von den Unruhen der Zeit

Unterschiedliche Nationalitäten sind ein ewiger Quell für Hass und sogar Krieg. Es war im Jahr 1809, als sich die Tiroler unter dem Gastwirt Andreas Hofer aus dem Passeiertal gegen bayerische und französische Besatzer zur Wehr setzten. In dieser dramatischen Zeit hat der Münchner Filmstudent Philipp J. Pamer seinen Abschlussfilm "Bergblut" angesiedelt.

Die Augsburger Arzttochter Katharina (Inga Birkenfeld) verliebt sich in Franz (Wolfgang Menardi), Sohn einer armen Bergbauernfamilie aus Südtirol. Nach der Hochzeit machen sie sich auf den Weg ins Passeiertal bei Meran, wo Franz aufgewachsen ist. Ein Fehler, wie Katharina bald merkt, denn die Menschen dort lehnen sie als verhasste Bayerin ab. Immer stärker brodelt der Unwille der "Tyroler" gegen die Besatzer und entlädt sich 1809 im Volksaufstand unter Andreas Hofer. Auch Franz und sein Bruder ziehen in die blutigen Kämpfe. Als sie zurückkehren, will Katharina verhindern, dass ihr Mann erneut kämpft. Sie fasst einen Entschluss, an dem ihre Ehe zu zerbrechen droht.

Gut ist das Drama des gebürtigen Südtirolers Pamer vor allem in den leisen Momenten, etwa wenn Franz und Katharina auf ihrer Reise ins Passeiertal an einem Gipfel den Ausblick genießen. Ihre Begeisterung ist verständlich. Schauspieler wie Birkenfeld, Menardi oder Jutta Speidel als Katharinas Mutter spielen ihre Rollen zwar durchaus gut. Doch die großartige Natur der Südtiroler Berge ist in diesem Film einfach der beste Darsteller.

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