Ben X

Drama, B/NL 2007

In TV und Kino finden: Greg Timmermans, Laura Verlinden, Marijke Pinoy, Nic Balthazar

Ben X

Ben X

Es ist ein festes Ritual: jeden Morgen taucht Ben (Greg Timmermans) in die Welt des Onlinespiels "Archlord" ein, in dem sein virtueller Stellvertreter, sein Avatar BenX, in mittelalterlichem Ritter-Ambiente alle Monster überwältigt. Denn die Flucht in die Welt des Cyberspace ist für Ben die einzige Möglichkeit, dem Leidensdruck, den er von Mitschülern erfährt, zu entfliehen.

Ben leidet an dem Asperger-Syndrom, einer leichten Form von Autismus, die es ihm schwer macht, soziale Kontakte zu knüpfen und sich den Gepflogenheiten der Gesellschaft anzupassen. Die Tatsache, dass Ben hochintelligent ist, macht ihm seinen Schulalltag nicht gerade leichter. Er wird von seinen Schulkollegen übel schikaniert und ist dadurch so eingeschüchtert, dass er stets Angst hat, aufzufallen.

Im Spiel "Archlord" jedoch ist alles anders, denn dort ist Ben der Held. Mit seiner Internetgefährtin und "Heilerin" Scarlite meistert er aller Herausforderungen, die ihn in der realen Welt überfordern. Als diese Ben eines Tages wieder einholt, und er von zwei Mitschülern dazu gezwungen wird, sich vor laufender Handykamera und dem Beifall der anderen auszuziehen, beschließt der schüchterne Junge, den Kontakt mit Scarlilte abzubrechen. "2 late 2 heal", postet er an die virtuelle Chat-Partnerin, doch die Unbekannte überredet ihn dazu, sie im "Real Life" zu treffen. Ob Scarlite (Laura Verlinden) nicht nur im Cyberspace, sondern auch in echt existiert, stellt sich erst ganz am Schluss heraus.

Erzählt wird der Film in zwei Strängen, einen davon bilden Rückblenden aus der Sicht von Schülern, Lehrern und Eltern, der andere schildert Bens Leidensgeschichte. Das Ende ist überraschend wie tröstlich - und spielt auf einer Wiese, nicht im Cyberspace. Mit "Ben X", verfilmte der Kulturjournalist Nic Balthazar in seinem Regiedebüt jenen Stoff, den er zuvor erfolgreich zu einem Jugendbuch und einem Theaterstück verarbeitet hatte. Er basiert auf dem Buch "Nicht ist alles, was er sagte" und ist vom authentischen Fall eines Schülerselbstmordes inspiriert. In seiner Heimat Belgien war der Film ein Riesenerfolg.

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