Baymax

Action/Abenteuer, USA 2014
Hiro wird zum Helden

Hiro wird zum Helden

Roboter sind längst mehr als Science-Fiction, sie sind Realität: Sie bauen Autos zusammen, tollen als mechanische Hunde herum, können Rasen mähen oder staubsaugen. Doch Baymax ist einzigartig und sieht aus wie der Marshmallow-Mann - ein dicker Gummikerl, einfach knuddelig. Der hoch entwickelte Pflegeroboter ist im Disney-Animationsfilm "Baymax - Riesiges Robowabohu" im Kino zu sehen.

Der menschliche Held der Story ist der 14-jährige Hiro: Ein Genie, das schon die Highschool absolviert hat, sich aber mehr für illegale Roboterkämpfe interessiert als fürs Lernen. Sein großer Bruder Tadashi begeistert ihn schließlich doch für seine Uni, die Tech - das Mekka für Computer- und Roboterfreaks. Als Tadashi bei einem Feuer in der Tech stirbt, stürzt Hiro in ein tiefes Tal der Trauer. Doch dann kommen Baymax und Tadashis abgedrehte Uni-Freunde zu Hilfe und stürzen sich gemeinsam mit Hiro in ein großes Abenteuer. Die fünf Nerds und ihr Pflegeroboter entdecken nämlich, dass ein Bösewicht hinter dem Feuer an der Uni steckte, um an Hiros geniale Erfindung zu kommen: Microbots - kleine, magnetische Roboterteilchen, die sich per Gehirnstrommessung bewegen und zu allen erdenklichen Konstruktionen zusammenfügen lassen.

Um dem Bösen entgegentreten zu können, macht Hiro seine Freunde flugs zu Superhelden. So wird etwa aus dem Comic-Freak Fred ein Feuer speiender Drache, und Baymax kann mit Raketenantrieb durch die Lüfte düsen. Das ist mitunter so rasant gefilmt, dass den Zuschauern - besonders in der 3D-Version - der Atem stockt. Schwindelerregende Flugszenen und Verfolgungsjagden, knackige Kampfaction und krachende Hightech-Spielereien geben dem Film unheimlich viel Kraft.

Was nach einem rührseligen Filmchen für Vorschulkinder klingt, ist eines rasantes Actionabenteuer. Dafür haben die Filmemacher die Superheldenreihe "Big Hero 6" der Comic-Schmiede Marvel mit Disney-typischen Erzählmotiven und Charakteren verschmolzen - eine gelungene Kombination.

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