Bar Bahar - In Between

Drama, IL/F 2016

Drei Frauen im Konflikt zwischen Tradition und Lebenslust

Die israelisch-französische Koproduktion "Bar Bahar" zeigt die Lebensrealität dreier Frauen, die ansonsten selten bis nie ihren Platz auf der großen Leinwand haben: Palästinenserinnen mit israelischem Pass. Die toughe Staatsanwältin Laila und die lesbische DJane Salma haben im liberalen Tel Aviv eine gemeinsame WG, genießen das Leben abseits der Überwachung und Tradition ihrer jeweiligen Familien.

Dann zieht Nour, Cousine ihrer dritten Mitbewohnerin, für einige Zeit bei ihnen ein. Die studiert zwar Informatik, lebt aber streng religiös und ist mit dem ebenso gläubigen Wissam verlobt. Es kommt zum Konflikt zwischen Tradition und Lebenslust, freier Selbstbestimmung und dem Beugen unter die Erwartungen der eigenen Familie. Und letztlich geht es um Emanzipation, eine umfassende Identitätsfrage, die Regisseurin Maysaloun Hamoud alles andere als in platter Schwarz-Weiß-Zeichnung abhandelt. Seine Österreich-Premiere feierte "Bar Bahar" heuer beim lesBiSchwulen Filmfestival Identities und ist nun exklusiv im Wiener Gartenbaukino zu sehen.

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