Bärenbrüder

/ , USA 2003
Koda und Kenai am Weg nach Norden

Koda und Kenai am Weg nach Norden

Bei der Oscar-Verleihung hatte Disneys "Bärenbrüder" gegen "Findet Nemo" das Nachsehen. Dennoch ist die Geschichte um den Inuit-Jungen Kenai, der in einen Bären verwandelt wird, ein schönes Familienmovie für die letzten Wintertage.

10.000 Jahre vor unserer Zeit, im Nordwesten Amerikas, leben die drei Inuit-Brüder Kenai, Denahi und Sitka. Durch ein furchtbares Unglück wird der Älteste von einem Bären getötet. Kenai, der Jüngste, rächt den Tod seines Bruders. Doch dann passiert etwas Unglaubliches: Er wird selbst in einen Bären verwandelt.

"Bärenbrüder" erzählt uns die Geschichte eines jungen Mannes, der lernt, die Welt aus anderen Augen zu sehen und mit einem anderen Herzen zu erfühlen - und dem ausgerechnet der junge Grizzly Koda beibringt, was Freundschaft und Loyalität, Natur und das Leben wirklich bedeuten. Gemeinsam machen sie sich auf ins Land, wo die Nordlichter den Boden der Erde berühren. Denn nur dort kann Kenai wieder in einen Menschen zurück verwandelt werden.

So witzig wie die Pixar-Produktionen der letzten Jahre ist zwar auch dieser Disney-Film nicht geworden. "Bärenbrüder" erwärmt zwar das Herz mit gediegenem Gemeinschafts-Kitsch. Nur, so richtig wollen einem die Figuren nicht ans Herz wachsen. Wenn es "Shrek" und "Findet Nemo" nicht geben würde, wüßte man aber wahrscheinlich gar nicht, dass Blockbuster-Zeichentrick auch anders aussehen kann. Und: Sechs Songs von Phil Collins gibt es gratis dazu.

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