Babylon A.D.

Action/Abenteuer, USA/F 2008
Ex-Söldner Toorop muss Aurora beschützen

Ex-Söldner Toorop muss Aurora beschützen

Irgendwo in einem postsowjetischen Land: Der einstige Söldner Toorop versucht, die Hölle auf Erden zu überleben. Und das ist gar nicht so einfach. Basierend auf dem Cyber-Roman "Babylon Babies" von Maurice G. Dantec, hat sich Regisseur Mathieu Kassovitz an einen Stoff gewagt, der eigentlich als unverfilmbar gilt. "Babylon A.D." wurde mit Vin Diesel und Gerard Depardieu in den Hauptrollen besetzt.

Söldner Toorop (Vin Diesel) hat sich in einer einsamen Gegend eine Festung gebaut, wird aber von einem Schergen des Mafia-Paten Gorsky aufgestöbert. Dieser gibt Toorop den Auftrag, einen Flüchtling heil nach New York zu schaffen. Toorops Lohn ist ein neues Leben in den USA, verspricht ihm der schmierige Gangster. Toorops Schützling, den er vor einem entlegenen Kloster abholt, entpuppt sich als junges Mädchen Aurora, das so unschuldig wirkt wie frisch gefallener Schnee. Sie hat mit der Nonne Rebecca einen resoluten Bodyguard bei sich, der sie nicht aus den Augen lässt. Zunächst widerwillig lotst der grimmige Muskelprotz die beiden Damen durch Chaos und Anarchie, schlägt allerlei mysteriösen Häschern ein Schnippchen und schmuggelt sie nach Alaska und von dort nach New York. Längst jedoch sind ihm Zweifel an seiner Mission gewachsen, zumal Aurora seltsame Kräfte besitzt.

Mathieu Kassovitz präsentiert Szenarien einer verkommenen Ost-Welt. Nebulös bleibt auch der philosophische Hintergrund des Thrillers, in dem Virengefahr, Wiederauferstehung und pseudo-religiöse Sekten-Konzerne thematisiert wird. Doch Dantecs Roman wird interessant umgesetzt. Der französische Filmemacher Kassovitz ist hierzulande vor allem als Schauspieler und Schwarm von Audrey Tautou in "Die fabelhafte Welt der Amélie" bekannt. Als Regisseur überzeugte er mit dem Multikulti-Vorstadtdrama "Hass" und dem Krimi "Die purpurnen Flüsse".

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