Babooska

Dokumentation/ , A/I 2005
Ein ehrliches, diskretes und warmherziges Porträt

Ein ehrliches, diskretes und warmherziges Porträt

Österreichische Dokumentarfilmer zieht es nicht selten in die Ferne. So auch "Babooska" von Tizza Covi und Rainer Frimmel, der im vergangenen Jahr auf der Viennale gelaufen ist. Bei der Berlinale wurde die Doku über einen oberitalienischen Wanderzirkus mit dem Wolfgang Staudte Preis 2006 ausgezeichnet.

Ein Jahr lang haben Covi und Frimmel den Wanderzirkus begleitet. Dass es sich bei der vazierenden Familie um Zirkus-Leute handelt, macht sich aber erst allmählich in Details bemerkbar. Nicht das Zirkus-, sondern das Nomadenleben steht im Zentrum, und die Protagonistin, die junge Artistin Babooska, sieht man die längste Zeit an der Abwasch statt in der Manege.

Dass ihr Alltag aus Ein- und Auspacken, Kochen, Essen, Waschen, Putzen, Fahren, Einkaufen und Diskutieren, aber kaum je aus Trainieren besteht, überrascht. Am Ende hantiert Babooska professionell lächelnd im Glitzer-Kostüm mit Hoola-Hoop-Reifen. Die internationale Jury der Berlinale vergab den Preis an den Film "für seine ehrliche, diskrete und warmherzige Art, Personen zu porträtieren".

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