Asterix bei den Olympischen Spielen

Abenteuer/Komödie, E/D/F 2008
Olympioniken mal anders

Olympioniken mal anders

Der Zeitpunkt für die Verfilmung des zwölften Asterix-Bandes "Asterix bei den Olympischen Spielen" erscheint logisch. Pünktlich zu Beginn des Olympischen Jahres 2008 kommt das sportlichste aller Abenteuer aus der Comic-Reihe in die österreichischen Kinos. Die dritte Realverfilmung führt den listigen Gallier ins antike Olympia nach Griechenland.

Die französischen Regisseure Frederic Forestier und Thomas Langmann erweiterten den bekannten Comic-Stoff um zwei zusätzliche Handlungsstränge. Anders als in der Vorlage ist die Liebe des jungen Galliers Romantix zur griechischen Prinzessin Irina Anlass für Asterix (Clovis Cornillac), zum antiken Olympioniken zu werden. Er und Obelix (Gerard Depardieu) wollen ihrem Dorfkameraden Romantix helfen, den Sieg des fiesen Brutus zu verhindern, der ebenfalls um die Hand Irinas anhält. Die hat dem Sieger der Wettkämpfe in Aussicht gestellt, zu ihrem Bräutigam zu werden. Zudem versucht Brutus im Kampf um die Macht in Rom, seinen Vater Julius Cäsar (Alain Delon) auszuschalten.

Wie in der Vorlage nimmt auch der römische Modellathlet Musculus an den Spielen teil. Haupt-Widersacher bleibt jedoch Brutus selbst, der sich wie zahlreiche neuzeitliche Sportler im Überfluss verbotener Substanzen bedient. Da der Zaubertrank des Miraculix bereits zu Beginn der Spiele durch den "Käfer-Test" aus dem Verkehr gezogen wurde, muss Asterix alleine antreten, um Brutus' Sieg zu verhindern. Schließlich steht sein Kumpel Obelix nach wie vor unter dem Dauereinfluss des Mittels.

Asterix kämpft auch gegen Michael "Bully" Herbig, der Brutus' rechte Hand Redkeinstus verkörpert. Sein loses Mundwerk kann er dabei jedoch nicht mehr benutzen. Seine Zunge wurde ihm kurzerhand abgeschnitten. Das Endes des Films wird zum Stelldichein ehemaliger und aktueller Sportgrößen wie Michael Schumacher, Zinedine Zidane und Amelie Mauresmo, die ins Geschehen eingreifen.

In TV und Kino finden: Clovis Cornillac, Gerard Depardieu, Alain Delon, Frederic Forestier, Thomas Langmann

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