Alles über meine Mutter

Komödie/Drama, E/F 1999
Almodovar mit Oscar für "Alles über meine Mutter"

Almodovar mit Oscar für "Alles über meine Mutter"

Die Österreichische Filmgalerie widmet ihren heurigen Kinoauftakt dem großen spanischen Regisseru Pedro Almodóvar. Im Rahmen der Personale über das Enfant Terrible und den Meister des Visionären wird am 27. März um 20.00 Uhr "Todo sobre mi madre" (Alles über meine Mutter) gezeigt.

Die Liebe, die Almodóvar für seine Protagonistinnen empfindet, ist in jedem seiner Filme spürbar. Mit Ironie, Wärme, aber auch Traurigkeit, einmal romantisch überdreht, einmal mit brachialem Witz schafft er ein fesselndes und feinfühliges Porträt, ein liebevoll-optimistisches Melodram über die Höhen und Tiefen von nicht gerade alltäglichen Menschen.

Bei diesen Menschen handelt es sich etwa um die Krankenschwester und ehemalige Prostituierte Manuela. Sie lädt ihren Sohn Esteban zum 18. Geburtstag zu einer Aufführung von Tennessee Williams' "Endstation Sehnsucht" ein. Manuela selbst hat in diesem Stück früher die Rolle der Stella gespielt und dabei den Kindsvater kennengelernt, dessen Namen Esteban zwar trägt, von dem sie ihm aber nie erzählt hat, weil er sich nach der Geburt zur Frau hat umoperieren lassen.

Als der Junge nach der Vorstellung von einem Auto überfahren wird und stirbt, findet Manuela in seinem Tagebuch seine letzten Worte, in denen er Sehnsucht nach dem unbekannten Vater ausdrückt. Um Vergangenheit und Gegenwart auszusöhnen, fährt sie nach Barcelona, um Esteban, der jetzt Lola heißt, zu suchen.

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