„Alles ist gutgegangen“ [FILM]

Tragikomödie, Frankreich 2021
Alles ist gutgegangen

Alles ist gutgegangen

Nach dem Schlaganfall ihres Vaters müssen sich Sophie Marceau und Géraldine Pailhas mit dem Thema Sterbehilfe auseinandersetzen.

Inhaltsverzeichnis:


„Alles ist gutgegangen“ [Trailer]

Alles ist gutgegangen


Inhaltsangabe von „Alles ist gutgegangen“ (2021) – worum es in dem Film geht?

Paris, Frankreich. Nach einem folgenschweren Anruf eilt Emmanuèle (Sophie Marceau), eine Schriftstellerin mit blühendem Privat- und Berufsleben, ins Krankenhaus – ihr Vater André (André Dussolier) hatte einen Schlaganfall! Mit Mitte achtzig liegt der wohlhabende Fabrikant und Kunstsammler nun da und ist auf die Hilfe anderer angewiesen. Gemeinsam mit ihrer Schwester Pascale (Géraldine Pailhas) kümmert sich Emmanuèle aufopfernd um ihren Vater, und das obwohl sie ihren Vater in ihrer Jugend als egomanischen Patriarchen erlebt und ihm mehr als nur einmal den Tod gewünscht hatte. Natürlich ist die Situation auch für den Misanthropen André keine leichte und so wünscht er sich von seiner „Lieblingstochter“ nichts sehnlicher, als ihn in Würde sterben zu lassen und selbstbestimmt sein Leben zu beenden. Gemeinsam mit Pascale – die freilich eifersüchtig ist, weil der Herr Papa nicht sie um Hilfe gebeten hat – trifft sich Emmanuèle mit der Mitarbeiterin einer Schweizer Sterbeklinik. Und während sich die beiden Schwestern anzicken und gleichzeitig sichtlich mit ihren Gefühlen kämpfen, verspottet sie ihr Vater als Heulsusen …


Kritik zum Film „Alles ist gutgegangen“

Der französische Filmemacher François Ozon dreht auch noch knapp 25 Jahre nach seinem Langfilmdebüt „Sitcom“ (1998) Filme wie am Fließband. Erst letztes Jahr, 2021, lief mit „Sommer 85“ sein Coming-of-Age-Drama nach der Romanvorlage „Tanz auf meinem Grab“ von Aidan Chambers an, schon liefert er mit „Alles ist gutgegangen“ sein nächstes Werk ab. Diesmal orientiert er sich am autobiografischen Roman „Alles ist gutgegangen“ der Schriftstellerin und Drehbuchautorin Emmanuèle Bernheim, mit der Ozon bereits in der Vergangenheit zusammenarbeitete (u. a. „Swimming Pool“). Ozon-Kenner entdecken beim Blick auf die Handlung typische Motive aus seinen vergangenen Filmen, einen Hit wie „8 Frauen“ (2002) darf man sich allerdings nicht erwarten – dafür bleibt das Vater-Tochter-Sterbehilfe-Drama an vielen Stellen doch zu oberflächlich. Schade, aber da hilft auch ein Top-Cast nichts.

In TV und Kino finden: Sophie Marceau, André Dussolier, Géraldine Paihas, Francois Ozon

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