Alles ist gut

Drama, Deutschland 2018

Alles ist gut

Filmemacherin Eva Trobisch lotet die Folgen einer Vergewaltigung aus und macht dabei keine Kompromisse.

In ihrer an der HFF München entstandenen Abschlussarbeit lotet Filmemacherin Eva Trobisch die Folgen einer Vergewaltigung aus und macht dabei keine Kompromisse. Denn das Opfer will kein Opfer sein, sondern weiterhin die gestandene, starke, berufstätige Frau bleiben, die sie ist. Janne möchte die erlittene Gewalttat „nicht zum Problem werden lassen“ und wendet eine Verdrängungsstrategie an, die sich zunehmend als wenig praktikabel erweist – und deren Rigidität sich geradezu körperlich auf die Zuschauer überträgt. Dann stellen sich Gedanken ein: über die möglichen Zusammenhänge zwischen Schweigen und Gewalt in einem ökonomisch kontextualisierten Geschlechterverhältnis.

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