Alles auf Zucker!

Komödie/ , D 2005
Pointierte Komödie um jüdische Familie

Pointierte Komödie um jüdische Familie

Der Berliner Regisseur Dani Levy ("Väter") hat mit "Alles auf Zucker!" in nur 23 Drehtagen eine kleine, aber feine und pointierte Komödie in Szene gesetzt - mit wunderbaren Schauspielern und einem irrwitzigen Plot. Levy erzählt höchst fintenreich und amüsant die Geschichte einer jüdischen Familie, die durch den Tod der Mutter wieder zusammenfindet.

Früher in der DDR war er eine große Nummer, der Sportreporter Jaecki Zucker (Henry Hübchen), aber mittlerweile steht ihm das Wasser bis zum Hals. Der Gerichtsvollzieher droht mit Pfändung, Ehefrau Marlene (Hannelore Elsner) mit Scheidung. Zuckers letzte Chance scheint der Hauptpreis bei einem Billard-Turnier zu sein, aber dann stirbt seine Mutter, und für den passionierten Spieler geht der Schlamassel erst richtig los.

"Ich bin kein Konsensfilmemacher", sagt Regisseur und Drehbuchautor Levy, der natürlich mit Klischees über Juden spielt, aber: "Juden können mit sich schonungslos umgehen, politisch unkorrekt, selbstironisch. Jüdischer Humor betrachtet Menschen liebevoll, ist frech, ohne dabei in die Klamotte abzugleiten." Den glänzend aufgelegten Schauspielern jedenfalls scheint es richtig Spaß gemacht zu haben.

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