Abraham Lincoln Vampirjäger

Action/Fantasy, USA 2012
Auf der Jagd nach den Vampiren

Auf der Jagd nach den Vampiren

Abraham Lincoln war mehr als der 16. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, mehr als der Befreier der Sklaven - er hatte ein dunkles Geheimnis. "Wanted"-Regisseur Timur Bekmambetow und Star-Produzent Tim Burton schicken das legendäre US-Staatsoberhaupt auf die Jagd nach Vampiren.

Im Wahljahr entdeckt Hollywood ein früheres Staatsoberhaupt von Amerika neu: Während Barack Obama und sein Herausforderer Mitt Romney ums Weiße Haus kämpfen, kommen gleich zwei Kino-Filme um Abraham Lincoln ins Kino. Erfolgsregisseur Steven Spielberg nähert sich dem 16. US-Präsidenten mit seinem Historien-Drama "Lincoln", Regisseur Timur Bekmambetow und Produzent Tim Burton ("Dark Shadows") nehmen sich dagegen den erfolgreichen Trash-Roman von Seth Grahame-Smith vor - und hetzen den Politiker in "Abraham Lincoln Vampirjäger" auf Blutsauger.

Es ist der 14. April 1865. Am Tag des tödlichen Attentats auf ihn blickt Abraham Lincoln im Weißen Haus zurück auf sein Leben, auf sein Doppelleben. "Die Geschichte ... gedenkt meiner, bevor ich Präsident wurde. Sie sollte sich jedoch nur an einen Bruchteil der Wahrheit erinnern", vertraut er seinem Tagebuch an. Diese Wahrheit ist, so der Film, dass Lincoln nicht nur gegen Sklaverei kämpfte - sondern auch gegen die düsteren Gestalten der Nacht.

Als Neunjähriger lehnt er sich demnach erstmals gegen einen Sklaventreiber auf, als er seinen schwarzen Freund William Johnson gegen den Plantagenbesitzer Jack Barts (Marton Csokas) verteidigt. Eines Nachts muss der junge Abe mit ansehen, wie Barts, ein Vampir, sich in ihr Haus schleicht und seine Mutter ermordet. An ihrem Grab schwört Lincoln Rache. Doch als er als junger Mann (Benjamin Walker) den Mörder stellen will, bekommt er seine - menschlichen - Grenzen aufgezeigt. Erst als ihn der mysteriöse Vampirjäger Henry Sturgess (Dominic Cooper) unter die Fittiche nimmt, lernt er, die Monster zu bekämpfen.

Tags arbeitet Lincoln von nun an als Verkäufer und studiert Jus, nachts startet er im Auftrag seines Mentors als Axt-schwingender Rächer seinen Feldzug gegen die Blutsauger. Doch als die Vampire um ihren Anführer Adam (Rufus Sewell) gerade in den Südstaaten immer mehr an Einfluss und mit den Sklaven an Nachschub gewinnen, zieht es Lincoln in die Politik. Es entbrennt ein Kampf ums Überleben der Menschheit - zuerst auf dem politischen Parkett, später zum entscheidenden Gefecht auf dem Schlachtfeld von Gettysburg.

Wie in der Buchvorlage verwebt der Film die Biografie seines Helden und wahre historische Begebenheiten mit der Vampir-Story. Bekmambetow bringt den Stoff düster und bildgewaltig auf die Leinwand. Schnelle Schnitte, Hochgeschwindigkeitsaction, rasante Kamerafahrten werden in einem Moment von Zeitlupen ausgebremst, nur um im nächsten wieder loszujagen. So wird aus der ungewöhnlichen, nicht ganz ernstzunehmenden, weil arg schrägen Story gemixt mit bildgewaltiger 3D-Action passabel gelungenes Popcorn-Kino.

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