A History Of Violence

Krimi/Drama, USA 2005
Tom kann erstaunlich gut mit der Waffe umgehen

Tom kann erstaunlich gut mit der Waffe umgehen

Café-Besitzer Tom Stall (Viggo Mortensen) hat das perfekte Leben - Mit seiner Familie lebt er in einer Kleinstadt in Indiana. Doch David Cronenbergs neuer Film "History of Violence" wäre kein echter Cronenberg, wenn sich hinter der Fassade der Musterfamilie nicht eine ganz andere Geschichte verbergen würde.

Eine Geschichte der Gewalt beginnt mit der Heldentat des harmlos wirkenden Tom. In Notwehr tötet er zwei Räuber, die sein Café überfallen und seine Gäste bedrohen. Von den Medien landesweit als Held gefeiert, sieht man ihn auf allen Fernsehkanälen. Kurz darauf taucht ein vernarbter Fremder (Ed Harris) aus Philadelphia auf, der Tom für einen untergetauchten Killer hält und noch eine Rechnung mit ihm offen hat.

Er beginnt die Stalls zu beobachten, verfolgt Toms Ehefrau Edie und ihre Tochter ins Einkaufszentrum und steht mit seinem Wagen vor dem Haus der Familie. Das ruhige Leben in der Kleinstadt ist damit schlagartig vorbei. Als die Gangster seine Familie bedrohen, holt Tom vor seinem Haus zum Befreiungsschlag aus und danach fragt sich nicht nur seine Frau Edie verstört: "Warum kann Tom so gut töten?"

In "A History of Violence", der auf dem Comic "A small town killing" von John Wagner und Vince Locke beruht, geht es um die Unmöglichkeit, der eigenen Identität zu entkommen. Ein nicht gerade sehr origineller Plot, doch trotzdem ist Cronenberg ein interessanter Thriller gelungen, der neben den drastischen Gewaltszenen auch Situationskomik bietet.

Der Film hält eindeutig, was der Titel verspricht. Cronenberg geht nicht gerade zimperlich mit seinen Schauspielern und Zuschauern um. Viggo Mortensen ist häufig blutverschmiert, mehr als einmal sieht man Blut spritzen und hört Knochen brechen. Dieser Film ist definitiv nichts für schwache Nerven.

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