28 Weeks Later

Action/Horror, GB/E 2007
Zombie-Sequel mit Robert Carlyle

Zombie-Sequel mit Robert Carlyle

Unwidersprochen: "28 Weeks Later" ist ein weiterer Zombie-Film. Das Sequel des Horrorfilms "28 Days Later" von Danny Boyle ("Trainspotting") aus dem Jahr 2003 spielt ein halbes Jahr nach dem Ausbruch des Virus, das beinahe ganz England in Fleisch fressende Zombies verwandelt hat.

28 Wochen nachdem das "Rage"-Virus aus einem Labor freigesetzt wurde und die britische Bevölkerung sich in Zombies verwandelt hat, scheint die Situation wieder unter Kontrolle. Unter der Schirmherrschaft einer US-amerikanischen Nato-Truppe soll England wieder aufgebaut werden. Unter den wenigen britischen Überlebenden befindet sich der Verwalter der Zone, Donald Harris (Robert Carlyle), der seine Frau Alice (Catherine McCormack) bei den Zombies im Stich gelassen hat, um sich selbst zu retten, was im 10-minütigen Prolog zum Film eindrucksvoll, wenn auch äußerst blutig, illustriert wird.

Seine Kinder Andy und Tammy, wurden damals eilig auf ein Ferienlager verschickt, dürfen jetzt zurück nach London. Die beiden verlassen die geschützte Zone und kehren von den Soldaten unbemerkt in ihr altes Haus zurück, wo ihre totgeglaubte Mutter Alice ein völlig verstörtes, verstecktes Dasein fristet. Die Behandlung des Themas Schuld kommt zu einem Höhepunkt, als Don demütig an das Krankenbett seiner Frau tritt und um Verzeihung bittet. Zwar verzeiht sie ihm, verhindern kann das jedoch nicht, dass aus einem perfekten Filmkuss die wohl romantischste Zombie-Infizierung der Filmgeschichte wird. Alice besitzt eine genetische Anomalie, die verhindert, dass das "Rage"-Virus bei ihr ausbricht. Ihr Mann nicht.

Als erneut das Chaos ausbricht, erkennt die junge Militärärztin Scarlet (Rose Byrne), dass der Schlüssel zur Heilung von "Rage" möglicherweise in den Kindern von Alice liegt und sie flieht mit Andy und Tammy vor der Zombie-Meute. Doch bald stellt sich heraus, dass die Nato-Truppen die viel größere Bedrohung darstellen, da sie, die Kontrolle gänzlich verloren habend, nun die hilflos-grausame Operation "Code Red" ausführen müssen. Ein kleiner Seitengedanke an die Vorgangsweise der USA im Irakkrieg drängt sich - vermutlich von den Machern nicht gänzlich ungewollt - auf.

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