24 City

Drama, RC/HK/J 2008
Schicksal der Arbeiter in Chengdu wird beleuchtet

Schicksal der Arbeiter in Chengdu wird beleuchtet

Regisseur Jia Zhangke beleuchtet in seinem Film "24 City", der eine Mischung aus Dokumentation und Spielfilm ist, das Schicksal von fünf Mitarbeitern einer Fabrik, die dem Fortschritt einer chinesischen Großstadt weichen müssen.

In Chengdu gibt es Wolkenkratzer, soweit das Auge reicht. Die "Fabrik 420" und ihre Arbeitersiedlung sollen für einen luxuriösen Gebäudekomplex mit dem Namen "24 City" Platz machen. Das Schicksal der Fabrik wird anhand von fünf Arbeitern erzählt, die ihre Erfahrungen und Erinnerungen direkt in die Kamera sprechen. Es wird über die Familien, den Betrieb, die Einflüsse politischer Veränderungen und über den Arbeitsethos gesprochen. Zwischen den Erzählungen werden Arbeitsvorgänge und der Abriss der Anlage gezeigt, bis schließlich ein gesamter Fabrikteil in sich zusammenstürzt. Am Ende wird ein Häusermeer im Smog gezeigt, das Chengdu von heute.

Zia Zhangke versammelt in "24 City" drei Generationen, die den Umbruch einer Stadt miterleben: ehemalige Mitarbeiter und Neureiche, alte Menschen, die sich nach dem Sozialismus sehnen, und Jugendliche mit Karriereplänen.

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