10.000 BC

Abenteuer/Drama, USA/NZ 2008
Emmerichs Steinzeitepos "10.000 BC"

Emmerichs Steinzeitepos "10.000 BC"

Nach seiner düsteren Zukunftsvision einer Klimakatastrophe in "The Day After Tomorrow" wagt Regisseur Roland Emmerich nun den Blick in die gar nicht so graue Steinzeit. In "10.000 BC" kämpfen primitive Vorzeitmenschen gegen eine tyrannische Hochkultur. Dabei trägt Emmerich aus dem digitalen Malkasten bunt auf. Er lässt die Menschen gegen Mammuts, Säbelzahntiger und Flugsaurier antreten.

In der Produktion "10.000 BC", die 130 Millionen Dollar kostete, verzichtete Emmerich auf Stars. Die beiden 21-jährigen US-Schauspieler Camilla Belle und Steven Strait geben ein Liebespaar in einem abgelegenen Bergdorf, wo die Bewohner auch 10.000 vor Christus noch wie in der Steinzeit leben und Mammuts jagen. Doch eines Tages entführen fremde Reiter das Mädchen Evolet (Belle), woraufhin DLeh (Strait) seiner entführten Geliebten folgt und sie aus der Stadt eines blutrünstigen Tyrannen befreien will.

Der Titel mit der Zeitangabe 10.000 vor Christus lässt ein Historienwerk vermuten. Tatsächlich aber ist es "ein gewagter Mix aus Fantastischem und Realem", wie Emmerich im Interview erzählte. Schließlich sucht man in den Geschichtsbüchern vergeblich nach Treffen von Flugsauriern und Menschen. Und dass die ägyptischen Pyramiden von Mammuts als Schlepptiere errichtet wurden, wäre unter Frühhistorikern mindestens eine gewagte These.

Als wolle Emmerich die Zuschauer nicht von dem kostspieligen Bilderspektakel ablenken, inszeniert er eine äußerst einfache Handlung. Das Drehbuch schrieben Emmerich und erstmals der Komponist Harald Kloser, der auch für die pathetische Filmmusik verantwortlich ist.

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