Wir verlosen 10 Exemplare des Buches ‚Maria Theresia – Liebet mich immer‘

Wir verlosen 10 Exemplare des Buches ‚Maria Theresia – Liebet mich immer‘

Zum 300. Geburtstag von Maria Theresia, verlosen wir 10 Exemplare des Buches ‚Maria Theresia – Liebet mich immer‘. Darin erfährt der Leser von der innigen Freundschaft zwischen der Erzherzogin von Österreich und ihrer Hofdame Sophie Baronin Schack von Schackenburg. Wir trafen Autorin und Regisseurin Monika Czernin zum Interview, dieses finden Sie unterhalb des Gewinnspiels!

Maria Theresia (1717-1780) war eine Ausnahme-Monarchin: Da ihr Vater, Kaiser Karl VI., ohne männliche Nachkommen starb, wurde sie 1740 zur ersten und einzigen Habsburger-Regentin im Erzherzogtum Österreich. Zum 300. Geburtstag der ehemaligen Regentin widmen ihr zahlreiche TV-Sender Porträts und Programmschwerpunkte.

TV-MEDIA verlost 10 Exemplare des Buches ‚Maria Theresia – Liebet mich immer‘, das einen intimen Einblick in die innige Freundschaft zwischen der Erzherzogin und ihrer Hofdame gewährt.

Briefe an ihre engste Freundin

Zum Buch: 1745 wird Sophie Baronin Schack von Schackenburg Hofdame von Kaiserin Maria Theresia und schon bald entsteht eine innige Freundschaft zwischen den beiden Frauen. Auch als Sophie wegen ihrer Heirat Wien verlässt, bleibt das vertraute Verhältnis bestehen – 86 zum Großteil bisher unveröffentlichte Briefe zeugen davon. Die Regentin eines der mächtigsten Reiche Europas gibt in ihren Briefen einen Blick hinter die Kulissen des repräsentativen Hoflebens und einen tiefen Einblick in ihre Persönlichkeit. Maria Theresia zeigt sich in der fast dreißig Jahre dauernden Freundschaft als Persönlichkeit mit Stärken, aber auch Schwächen, die nur wenige zu sehen bekamen.

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Interview mit der Autorin Monika Czernin, die auch Regisseurin des ‚Universum‘ Doku-Porträts ist

„Ma chère Enzenberg (…) Jeden Tag werde ich trauriger, mein Inneres braucht Ihre Hilfe.“ oder „Liebet mich immer und glaubet mir, dass ich Euch ganz ergeben bin“ oder „Meine liebe Enzenberg, ich schreibe Ihnen diese Zeilen, um Ihnen zu versichern, dass ich noch existiere“ – Diese Sätze stammen aus der Feder keiner geringeren als Maria Theresia (1717-1780). Gerichtet sind sie an ihre ehemalige Hofdame Sophie Enzenberg, die der Liebe wegen den Job am Hofe der Habsburger-Herrscherin an den Nagel hing und nach Tirol zog. Um die innige Freundschaft aufrechtzuerhalten, schrieben sich Maria Theresia und Sophie Enzenberg regelmäßig und sehr offene Briefe.

Teile der Korrespondenz blieben erhalten. Und ausgerechnet Monika Czernin, Drehbuchautorin und Regisseurin des neuen Universum History-Doku-Porträts ,Maria Theresia – Majestät und Mutter‘ (Dienstag, 2. Mai, 21.05 Uhr auf ORF 2), fielen 80 Briefe davon in die Hände. Es überrascht wenig, dass Czernin die historisch wertvollen Briefe zum roten Faden der Doku machte. Und – gemeinsam mit dem Historiker Jean-Pierre Lavandier – in ein Buch verpackte.

In ,Maria Theresia – Liebet mich immer. Briefe an ihre engste Freundin‘ (Ueberreuter Verlag) zitiert und kommentiert das Autoren-Duo Maria Theresias persönliche Zeilen. TV-MEDIA sprach mit Monika Czernin über die Hintergründe des Fundes und über Mythen rund um die Erzherzogin von Österreich, mit denen sie dringend aufräumen will …

TV-MEDIA: Maria Theresia in 44 Minuten. Für Sie als Regisseurin und Drehbuchautorin: Wie schwierig war es, diese große Herrscherin in dieser kurzen Zeit zu porträtieren? Welche Aspekte waren Ihnen persönlich wichtig?
Monika Czernin: Es gibt so viele Bücher über Maria Theresia, es gibt den immer noch wunderbaren Film von Axel Corti, vor allem aber gibt es Selbstzeugnisse der großen Kaiserin. All das habe ich auf mich einwirken lassen und dann auch noch selbst unveröffentlichte Briefe gefunden. Das heißt, ich habe mir mit der Zeit ein ziemlich lebendiges Bild von Maria Theresia machen können. Für mich ist sie eine Frau von ganz außerordentlicher Kraft und Energie. Wie sie das alles geschafft hat – 16 Kinder zu bekommen, ein Reich zu regieren und dabei täglich weitreichende Entscheidungen zu treffen und zwar ohne unser Gesundheits-, Transport- und Kommunikationssystem – wird mir immer schleierhaft bleiben.

TV-MEDIA: Mit welchen Mythen rund um Maria Theresia wollten Sie am „dringendsten“ aufräumen?
Monika Czernin: Ich wollte Maria Theresia in ihrer ganzen Ambivalenz zeigen. Deshalb habe ich auch den Aspekt der Mutter und Heiratspolitikerin in den Mittelpunkt gestellt. Das ist unglaublich faszinierend. Denn sie hat ihre Mutterrolle tatsächlich ganz anders gelebt als alle anderen Herrscherinnen ihrer Zeit. Sie hat sich wirklich Zeit für sie genommen, sie ist an ihren Betten gesessen, wenn sie krank waren, und sie kannte ihre Stärken und Schwächen wie eine gute Psychologin. Und dennoch hat sie sie – heute würde man sagen – skrupellos verheiratet. Sicher, es war damals nicht anders vorstellbar, aber nach allem, was ich über sie nun weiß, glaube ich, dass es sie innerlich zerrissen hat.

TV-MEDIA: Sie haben die Briefe entdeckt, wie kam es dazu? Und was geht einem da durch den Kopf?
Monika Czernin: Die Briefe an Sophie Enzenberg, die 1745 Hofdame von Maria Theresia wurde, habe ich im Zuge meiner Recherchen auf Schloß Tratzberg in Tirol entdeckt, wo sie einen Art Dornröschenschlaf in einer eisernen Kiste fristeten. Etliche Briefe hat Maria Theresias Biograph Alfred von Arneth im 19. Jahrhundert herausgegeben, viele haben wir zum ersten Mal veröffentlicht. Mit "wir" meine ich den französischen Historiker Jean Pierre Lavandier, mit dem ich alle über 80 Briefe von Maria Theresia ins Deutsche übersetzt und daraus ein Buch (,Maria Theresia. Liebet mich immer. Briefe an ihre engste Freundin‘, 2017, Ueberreuter Verlag) gemacht habe. Auf diesem Fund basiert auch die Doku ,Majestät und Mutter‘. So eine Entdeckung gleicht natürlich einer Goldmiene im grauen Gestein der historischen Fakten, sofort stellt sich ein persönlicher, neuer, authentischerer Zugang zum Thema ein.

TV-MEDIA: Wie ging es dann weiter? Haben Sie Ihren Zugang dem ORF vorgeschlagen?
Monika Czernin: Ich bin ja durch einen Zufall auf die Briefe gestoßen, einfach weil ich auf Schloss Tratzberg zu Gast war und mir der Besitzer, Ulrich Goess Enzenberg, die Brief in die Hand drückte. Ich liebe solche Zufälle oder Winks des Schicksals, denn dann denke ich mir, das Thema will mich. Aber es braucht immer Partner, die die erst einmal meist sonderbaren Ideen von Autoren verstehen. Thomas Matzek von Universum History hat sofort den großen Wert der Briefe erkannt und mich dann während der ganzen Drehbucharbeit gemeinsam mit dem Produzenten Heinrich Mayer-Moroni von Interspot Film ermutigt, die bislang kaum bekannte Freundschaft der Kaiserin mit Sophie Enzenberg zum roten Faden für die damals bereits in Auftrag gegebene Dokumentation zu machen.

TV-MEDIA: Die Doku zeichnet von Maria Theresia ein durchwegs positives Bild. Warum wurden ihre Schattenseiten nur äußerst zart gestreift?
Monika Czernin: Mir als Autorin und Filmemacherin geht es erst einmal nicht um ein positives oder negatives Bild, sondern darum, zu verstehen, warum etwas in einer bestimmten Epoche so war. Aber ich hoffe, man kann doch die beiden Seiten der Kaiserin – Mutter und skrupellose Heiratspolitikerin – erkennen, oder auch die Tatsache, dass sie ihr Reich in den verlustreichen, grausamen 7-jährigen Krieg gestürzt hat, nur weil sie das verlorene Schlesien zurückhaben wollte. Für mich ist Maria Theresia eine ungeheuer beeindruckende Frau und eine, die wir heute noch in all ihrer Ambivalenz verstehen können. Aber nur weil ich eine leidenschaftliche Sympathie für sie hege, heißt das nicht, dass ich nicht auch negative Seiten erkennen kann.

TV-MEDIA: In der Doku werden auch Parallelen zum 21. Jahrhundert gezogen, im Sinne von Maria Theresia als moderne Frau, die Beruf und Familie unter einen Hut bringt. Was kann frau/man sich von Maria Theresia abschauen?
Monika Czernin: Also das eigentlich spannende ist, dass wir uns als Frauen des 21. Jahrhunderts in so viele Facetten dieser Herrscherin hineinfühlen können, dass sie uns irgendwie nah erscheint, obwohl ihre Epoche so anders war. Und das ist nicht allein auf die Doppelbelastung Mutter und Working Women zurückzuführen, sondern da gibt es eine ganze Menge von Parallelen, die in meinem Buch ,Liebet mich immer‘ natürlich ausführlicher beschrieben sind. All die seelischen Nöte, die immer wieder auferlegte Disziplin und nicht zuletzt die Notwendigkeit einer echten Freundschaft, einer Freundin, die mit einem durch dick und dünn geht.

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