TV-Studie 2016:
So denkt Österreich übers Fernsehen

Wir wollen von Frau und Herrn Österreicher wissen, wie es ihrer Meinung nach um die TV-Lage der Nation bestellt ist

Wir wollen von Frau und Herrn Österreicher wissen, wie es ihrer Meinung nach um die TV-Lage der Nation bestellt ist

Soll Alexander Wrabetz weitere fünf Jahre ORF-Generaldirektor bleiben? Sind die ORF-Gebühren gerechtfertigt? Welcher ist der beste Austro-TV-Sender? Wie wichtig sind Video on Demand und Streaming? Diese und mehr brisante Fragen haben die Österreicher uns beantwortet. Alle Ergebnisse der TV-MEDIA-TV-Studie 2016:

Vergleicht man die heurigen Ergebnisse mit jenen des Vorjahres, wird schnell klar: Egal, ob Alexander Wrabetz als ORF-Boss, das neue Frühstücksfernsehen oder die GIS – der ORF bietet nach wie vor jede Menge Konfliktpotenzial für die TV-Konsumenten. Das ist jedenfalls das Ergebnis der vom Wiener Marktforschungsinstitut Mindtake Research im Auftrag von TV-MEDIA durchgeführten Studie mit dem Titel „Was sich die Österreicher 2016 vom Fernsehen wünschen“. Befragt wurden 500 Personen im Alter von 15 bis 69 Jahren, 50 Prozent weiblich, 50 Prozent männlich (repräsentatives Panel).
Noch ein Hinweis zu den Grafiken: Sofern es zu den einzelnen Fragen Vorjahres-Vergleichswerte gibt, stehen sie in den Klammern neben den aktuellen Zahlen.

1) GIS-Abgabe: Sind die ORF-Gebühren Ihrer Meinung nach gerechtfertigt?

Grundsätzlich finden die österreichischen TV-Konsumenten, dass die ORF-Gebühren nicht gerechtfertigt sind. Auch die Höhe der GIS finden übrigens 87 Prozent nicht angemessen.

Für den Löwenanteil (und 3 Prozent mehr als im Vorjahr) der Österreicher sind auch heuer die ORF-Gebühren nicht gerechtfertigt

2) ORF-Direktion: Soll Alexander Wrabetz weitere fünf Jahre Chef bleiben?

Im August 2016 findet wieder die Wahl des ORF-Generaldirektors statt. Wollen die Österreicher ihn weiterhin als ORF-Boss haben? 16 Prozent sagen ja, 35 Prozent nein und 49 Prozent wissen es nicht.

Alexander Wrabetz halten bei der nächsten Wahl nur 16,2 Prozent die Stange

3) ORF-Frühstücksfernsehen: Ab 29. März 2016 startet ORF 2 das neue Morgenprogramm. Gefällt Ihnen das?

Drei Stunden ORF-Frühstücksfernsehen täglich begeistert nur 32 Prozent der Befragten. 41 Prozent können darauf verzichten, und 27 Prozent sind unschlüssig.

Nur ein Drittel der Zuseher erwärmt sich für das neue morgendliche Programm auf ORF 2

4) Wie wichtig ist Ihnen Fernsehen im Vergleich zum letzten Jahr?

Ungebrochene Begeisterung: Für rund drei Viertel (76 Prozent) der Studienteilnehmer hat Fernsehen denselben Stellenwert wie 2015.

Bei 14 Prozent hat die Bedeutung des Fernsehens abgenommen, fast 76 Prozent halten am Medium fest

5) Wie gut finden Sie das TV-Angebot?

Hier wurden Schulnoten verteilt: Ein „Sehr gut“ gaben nur 6 Prozent, die meisten Befragten gaben Gut (33 Prozent) und Befriedigend (40 Prozent).

Mittelprächtige Begeisterung herrscht hinsichtlich der Qualität des Fernsehangebots

6) Welche Programmgenres sind Ihnen besonders wichtig?

Filme (76 %), Nachrichten (69 %), Dokus (66 %) und Serien (61 %) sind bei uns Österreichern ganz weit vorne.

Sport, Talk- und Casting-Shows sind den Österreichern weitaus unwichtiger als Filme und Nachrichten

7) Das Programm der österreichischen TV-Sender im Test

Die Frage für die Studienteilnehmer lautete: „Wie beurteilen Sie das Programm folgender österreichischer Sender? Bitte bewerten Sie nach dem Schulnoten-System (d.h. 1=sehr gut, 5=nicht genügend)“

Klarer Favorit ist wie im Vorjahr ServusTV, Puls 4 ist das Schlusslicht

8) Welcher Sender ist am unabhängigsten von Politik und Interessensgruppen?

Die privaten heimischen Sender ServusTV, ATV und Puls 4 erscheinen den Befragten weniger abhängig von Politik und Interessensgruppen als der ORF.

Auch in Sachen Unabhängigkeit führt ServusTV das Ranking an

9) Die Österreicher am neuesten Stand der TV-Technik

Wir wollten wissen: Wie wichtig ist es den Zusehern eigentlich, selbst am neuesten Stand der Technik zu sein (z. B. bei der Bildauflösung Ultra HD/4K)?

Immerhin ein Drittel der heimischen Zuseher wollen technisch up to date sein

10) Werden Sie in Ihre TV-Ausstattung investieren?

Wie viele Österreicher werden sich ein neues TV-Gerät, einen Festplattenrecorder, eine Sat-Anlage etc. neu anschaffen?

Für die Hälfte der Befragten sind Investitionen kein Thema, rund ein Drittel denkt an Neuanschaffungen

11) Mobile TV-Nutzung

Ist TV „to go“ ein Muss für die Österreicher?

Knappe 40 Prozent wollen am Handy oder Tablet fernsehen

12) Wer nutzt heuer Video on Demand?

Haben Sie 2016 vor, TV-Angebote wie Video on Demand (Netflix, Amazon Prime) oder Pay-TV (Sky) zu nutzen?

Rasante Steigerung um 19 Prozent: Mehr als 40 Prozent werden sicher die neuen TV-Angebote von Netflix & Co nutzen. Mehr als ein Drittel scheint davon (noch) nichts zu halten

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