Empörung der Fans: Weißer Schauspieler Joseph Fiennes als Jacko

Was würde „Jacko“ wohl dazu sagen, dass ein weißer Schauspieler ihn verkörpert?

Was würde „Jacko“ wohl dazu sagen, dass ein weißer Schauspieler ihn verkörpert?

Justament in die hitzige Diskussion um die diesjährigen Oscar-Nominierungen – inzwischen hat sich sogar US-Präsident Barack Obama eingeschaltet – platzt die Meldung, dass der weiße Schauspieler Joseph Fiennes in einer Comedy-Serie Michael Jackson verkörpert. Die Jacko-Fans sind empört – auch Fiennes war über die Casting-Entscheidung erstaunt.

In Hollywood tobt eine Rassismus-Debatte, für die 88. Oscars sind lediglich weiße Schauspieler nominiert. Die Tatsache, dass kein einziger Künstler dunkler Hautfarbe heuer die Chance hat, die begehrte goldene Statuette zu gewinnen, ist auch US-Präsident Barack Obama ein Dorn im Auge. „Ich denke, wenn die Geschichte aller erzählt wird, führt das zu besserer Kunst" und alle fühlten sich „als Teil einer amerikanischen Familie", sagte Obama am Mittwoch mehreren US-Fernsehsendern. Die Filmindustrie müsse das tun, „was jede Industrie tut, nämlich nach Talent Ausschau halten, jedem eine Chance geben".

Präsident Obama ist auch nicht amüsiert über die aktuellen Oscar-Nominierungen

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Oscars ohne Will Smith und Spike Lee – Academy kündigte Reformen an

Regisseur Spike Lee kündigte aufgrund der aktuellen Entwicklungen beretis an, die diesjährige Oscar-Gala aus Protest nicht zu besuchen. Auch Will Smith – er gilt als einer der übergangenen Favoriten in diesem Jahr – will wie seine Frau Jada Pinkett-Smith nicht zu der Gala erscheinen.
Die Academy of Motion Picture Arts and Sciences kündigte daraufhin Reformen an. Sie wolle neue Mitglieder berufen, „die mehr Vielfalt repräsentieren", teilte die Akademie mit. Bis 2020 soll demnach die Zahl der Frauen und der Angehörigen von Minderheiten in der Academy verdoppelt werden. Derzeit entscheiden 6.261 Mitglieder der Academy über die Nominierungen - die große Mehrheit von ihnen sind ältere, weiße Männer.

Nächste Aufregung: Joseph Fiennes soll Michael Jackson spielen

Mitten in die hitzige Oscars-Rassismus-Debatte platzt nun ein neuer Schock: Der britische, weiße Schauspieler Joseph Fiennes (‚Shakespeare in Love‘) wurde für die Rolle des Michael Jackson in einer Komödie gecastet. Allerdings war auch Fiennes überrascht, wie er in der US-Sendung ‚Entertainment Tonight‘ sagte. „Ich bin ein weißer, bürgerlicher Typ aus London. Ich war so geschockt, wie viele andere auch", so Fiennes, der allerdings auch meinte, die Hautfarbe des 2009 verstorbenen Musikers sei durch dessen Pigmentstörung seiner eigenen ähnlich.

Jackson-Fans empört das: Joseph Fiennes soll in einer Comedy-Serie Michael Jackson spielen

Jackson-Fans empört das: Joseph Fiennes soll in einer Comedy-Serie Michael Jackson spielen

Die Produktion ‚Elizabeth, Michael und Marlon‘ wird noch in diesem Jahr als Teil einer Comedy-Reihe vom britischen Sender Sky Arts ausgestrahlt und basiert auf einer Legende, die das Magazin Vanity Fair 2011 in die Welt gesetzt hatte. Demnach seien die Superstars Elizabeth Taylor, Michael Jackson und Marlon Brando am 11. September 2001 gemeinsam in einem Mietwagen unterwegs gewesen, weil nach den Terrorattacken kein Flug aus New York möglich war.

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