Bambi, Arielle & Co:
11 verblüffende Fakten über unsere Lieblingsfilme von Disney

Bambi (1942) rangiert immer noch unter den 50 erfolgreichsten Filmen aller Zeiten

Bambi (1942) rangiert immer noch unter den 50 erfolgreichsten Filmen aller Zeiten

Wer erlegte Bambis Mutter? Und wie heißt die böse Königin aus Schneewittchen? Wir lösen die größten Rätsel der beliebtesten Disney-Animationsfilme.

Vom ersten Micky Maus-Film bis ‚König der Löwen‘: In vielen Disney-Filmen gibt es verborgene Geheimnisse, Gastauftritte von bekannten Figuren und ungewöhnliche Hintergrundgeschichten. Wir haben in den Disney-Archiven gewühlt und folgende Fakten ausgegraben:

1. Wer erschoss Bambis Mutter?

In der Liste der ultimativen Film-Bösewichte aller Zeiten, erstellt vom American Film Insitute (AFI) rangiert er auf Platz 20: Der Mörder von Bambis Mutter. Seit dem Erscheinen des Disney-Klassikers 1942 fließen die Tränen nur so, wenn Bambi sein trauriges „Maaaamaaaa, wo bist duuuu?“ von sich gibt. Der Jäger, der die tödliche Salve abfeuert, ist nicht genau zu erkennen. Doch das Original-Drehbuch von ‚Falsches Spiel mit Roger Rabbit‘ legt offen: Der Mörder ist Richter Doom mit seiner Flinte.

Nicht der Gärtner, sondern der Richter war's

Nicht der Gärtner, sondern der Richter war's

2. Wie viele schwarze Punkte haben 101 Dalmatiner?

Ok, man kann sie natürlich auch einzeln abzählen – wir wissen es, dank der Angaben der damaligen Zeichner ganz genau: Pongo hat 72 Flecken, Perdita 68. Jeder einzelne Welpe 32. Alles in allem mussten die Animationskünstler für den gesamten Zeichentrickfilm aus dem Jahr 1961 6.469.952 (!) schwarze Punkte zeichnen. Übrigens: Neben ‚Peter Pan‘ ist ‚101 Dalmatiner‘ der einzige Disney-Zeichentrickfilm, in dem beide Elternteile vorhanden sind und nicht im Film sterben.

Und, schon mal nachgezählt, wie viele schwarze Punkte die 101 Dalmatiner haben?

Und, schon mal nachgezählt, wie viele schwarze Punkte die 101 Dalmatiner haben?

3. Tom Cruise und die Wunderlampe

Der erste Aladdin basierte auf Michael J. Fox. Die Kreativen von Disney kamen jedoch bald davon ab und nahmen sich einen anderen Schauspieler als Vorbild: Den damals (1992) noch ziemlich jungen Tom Cruise.

4. Die böse, namenlose Königin aus Schneewittchen

In ‚Schneewittchen und die sieben Zwerge‘ aus dem Jahr 1937 ist der Name der bösen Königin, welche Schneewittchen ihre Schönheit neidet, nicht zu erfahren. Doch Walt Disney gab ihr sehr wohl einen Namen. Die böse Namenlose heißt ursprünglich Grimhilde. Der Name verheißt bereits Ärger, denn der englische Begriff „grim“ ist enthalten und das bedeutet in etwa düster oder grauenvoll.

Nomen est omen!

Nomen est omen!

5. Christian Bales Auftritt in ‚Pocahontas‘

Lange vor ‚American Psycho‘ (2000), ‚Equilibrium‘ (2002) oder ‚Batman Begins‘ (2005) hatte Christian Bale einen Auftritt in einem Disney-Film. In ‚Pocahontas‘ lieh er Thomas seine Stimme.

Christian Bale lieh Thomas in ‚Pocahontas‘ seine Stimme

Christian Bale lieh Thomas in ‚Pocahontas‘ seine Stimme

6. ‚Das Dschungelbuch‘ mit den Beatles

Das hätte Walt Disney gerne gesehen. Die vier Geier wurden dafür extra den Beatles nachempfunden, denn ursprünglich sollten sie sie synchronisieren. Aus Termingründen wurde daraus jedoch nichts. Der Look der Geier mitsamt Beatles-Frisuren war allerdings bereits fixiert also imitierten die Synchronisatoren die Beatles einfach. Inzwischen gelten die Geier als Hommage an die fabulösen Pilzköpfe. ‚Das Dschungelbuch‘ war übrigens der letzte Trickfilm, bei dem Walter Disney noch selbst mitwirkte, bevor er im Dezember 1966 starb. Es erschien 10 Monate nach seinem Tod, 1967.

Irgendwie sehen sie schon aus wie die „Fab Four“

Irgendwie sehen sie schon aus wie die „Fab Four“

7. Bekannte Besucher in Tritons Reich

Immer wieder treffen wir in Disney-Filmen auf alte Bekannte, oft bleiben sie aber wenig offensichtlich im Hintergrund. So finden sich in ‚Arielle, die Meerjungfrau‘ (1989) in Tritons Publikum drei Gesellen, die jeder nur zu gut kennt. Es sind Micky, Donald und Goofy!

Übrigens waren bei Triton nicht nur Micky, Donald und Goofy anwesend, sondern auch Kermit der Frosch (der sich hier aber versteckt)

Übrigens waren bei Triton nicht nur Micky, Donald und Goofy anwesend, sondern auch Kermit der Frosch (der sich hier aber versteckt)

8. Gestatten, Mortimer Maus!

Um gleich bei Herrn Maus zu bleiben: Die Geburtsstunde der berühmtesten Maus der Geschichte war die Uraufführung des Zeichentrickfilms ‚Steamboat Willie‘ am 18. November 1928 im New Yorker Colony Theatre. Eigentlich sollte der Vorname der Maus Mortimer lauten. Den fand Walt Disneys Frau allerdings zu selbstgefällig und schlug den Namen Micky vor. Es gibt aber einen Mortimer Maus im Disneyland: Er ist einer der ewigen Rivalen von Micky Maus.

Die bekannteste Maus der Welt

Die bekannteste Maus der Welt

9. Vom Bösewicht zum Bettvorleger

In ‚König der Löwen‘ fragt Mufasa Zazu, was man mit dem garstigen Scar machen solle. Er antwortet: „Zu einem Bettvorleger verarbeiten“. Drei Jahre später in ‚Herkules‘ taucht Scar wieder auf: tatsächlich als Bettvorleger! ‚Der König der Löwen‘ wurde übrigens als erster Disneyfilm in Zulu übersetzt, viele der Namen stammen von Swahili Wörtern wie „Nala“ (bedeutet Geschenk), „Pumbaa“ (bedeutet ignorant oder faul) und „Rafiki“ (heißt Freund). Und: Das Warzenschwein Pumbaa hat übrigens etwas getan, das noch kein Disney-Charakter jemals gewagt hat: es hat gefurzt.

So schnell kann's gehen: Gerade noch Bösewicht und plötzlich Bettvorleger

So schnell kann's gehen: Gerade noch Bösewicht und plötzlich Bettvorleger

10. Der Rapunzel-Rekord

Mit einem Produktionsbudget von 260 Millionen US-Dollar ist ‚Rapunzel – Neu verföhnt‘ der teuerste Animationsfilm aller Zeiten. Immerhin hat der Streifen weltweit rund 592 Millionen US-Dollar hereingespielt. ‚Rapunzel‘ befindet sich auch insgesamt unter den Top 5 der teuersten Filme aller Zeiten (auf welchem Platz er landet, hängt von der jeweiligen Berechnung ab).

Fast möchte man meinen, dass viel Haar auch viel Geld verschlingt

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11. Liebesgrüße nach Dänemark

‚Die Eiskönigin – Völlig unverfroren‘ (Original: ‚Frozen‘) aus dem Jahr 2013 basiert lose auf der Erzählung ‚Die Eiskönigin‘ des legendären dänischen Dichters und Schriftstellers Hans Christian Andersen. Die Charaktere von Hans, Kristoff, Anna und Sven sind eine Art Hommage an ihn. Spricht man die vier Namen nämlich hintereinander aus, merkt man schnell, warum!

Sprechen Sie mal die vier Namen Hans, Kristoff, Anna, Sven hintereinander aus. Na, klingelt's?

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